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SPD wünscht sich bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt am Kollegienplatz

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Wie kann und soll Rinteln zukünftig aussehen? Über Diese Fragen diskutierten die Mitglieder der Rintelner SPD am Donnerstag im Hotel Stadt Kassel. Zu diesem Thema hatten die Sozialdemokraten Marco Brunotte aus Langenhagen, den Sprecher für Wohnungs- und Städtebau der Landtagsfraktion, eingeladen.

Brunotte referierte über die Schwerpunkte, welche die niedersächsische Landesregierung mit ihren Förderprogrammen setzt. Zum einen der alters- und behindertengerechte Umbau von Wohnungen, andererseits die Bezahlbarkeit von Wohnraum auch für junge Familien. Dies sei gut angelegtes Geld, da ein Euro öffentlicher Gelder bis zu acht Euro privater Investitionen mit sich brächte, zumeist ausgeführt durch örtliche Betriebe.

Hier sah man auch für Rinteln Anknüpfungspunkte. Zwar gebe es in den Ortsteilen teilweise sogar Leerstände, andererseits werde derzeit auch kräftig Wohnraum geschaffen. „Unabhängig davon, ob man die neuen Objekte, die wir in Rinteln vorfinden schön findet oder stärker auf den Denkmalschutz setzt, dass Problem ist doch, dass zu häufig vor der Tür dann ein Porsche steht. Es muss aber allen Bevölkerungsschichten möglich sein, in Rinteln leben zu können,“ so Carsten Ruhnau aus Strücken.

Von links: Carsten Ruhnau (stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender), Marco Bernotte (Sprecher für Wohnungs- und Städtebau der SPD-Landtagsfraktion), SPD-Stadtverbandsvorsitzender Bernd Wübker (Foto: privat)

Dieter Horn, Ortsbürgermeister aus Engern, ergänzte, dass mit dem Kollegienplatz und der ehmaligen Prince-Rupert-School in Rinteln derzeit zwei Objekte zu überplanen seien. Hier wünschen sich die Sozialdemokraten Wohnraum, der durch den Zuschnitt für alle bezahlbar bleibt und am Kollegienplatz stadtnahes Wohnen ermöglichen würde. Gerald Sümenicht, Ortsbürgermeister von Krankenhagen, mahnte an, die Ortsteile nicht zu vergessen. Dabei spiele das Thema Mobilität eine große Rolle. Hier müssten Stadt, Landkreis und Land stärker kooperieren, um nicht nur innerhalb Rintelns, sondern auch darüber hinaus mobil bleiben zu können. Auch spiele ärztliche Versorgung eine große Rolle.
Die Sozialdemokraten nahmen sich vor, an einem Wohnraumversorgungskonzept zu arbeiten, welches die unterschiedlichen Anforderungen der Kernstadt und der einzelnen Ortsteile jeweils berücksichtigt.

Außerdem wurden Delegierte für die Wahlkreiskonferenz zur Nominierung des Landtagskandidaten am 24.3. in Hessisch Oldendorf gewählt.

Abschließend wurde Carsten Ruhnau einstimmig für die Position des stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden der SPD Schaumburg nominiert. „Dafür danke ich Euch sehr herzlich. Geschlossenheit und gegenseitiges Vertrauen sind die Basis dafür, politisch etwas bewegen zu können,“ so der Strücker. (pr)

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