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Stadt, Land, Fluss: Im „Feubori“-Konzert einmal um die Welt

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Eine Reise um die Welt ist etwas Feines. Besonders, wenn man gar nicht weit dafür fahren muss. Statt Qual der Wahl im Reisebüro und Stress am Flughafen nutzten die Besucher des „Feubori“-Galakonzerts im Brückentorsaal einfach ihre Sinne.

Los ging es vor den Toren Regensburgs mit der Ouvertüre „Valhalla“ von James L. Hosay, ehe die musikalische „Reisegruppe“ unter Dirigent Markus Plachta nach Großbritannien übersetzte und die Zuschauer mit dem „Irish Tune“, auch bekannt unter dem Namen „Londonderry Air“ verzauberte. Weitere Stationen waren die tschechische Republik (Hartenberger Polka) und Afrika („Out of Africa“).

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In zwei Auftritten zeigte auch der musikalisch engagierte Nachwuchs, die „Feubori Kids“ unter der Leitung von Angela Voges, was in ihm steckt. In vielen Probestunden zuhause und an gemeinsamen Nachmittagen studierten die Kinder ebenfalls ein Programm ein und hatten sich den Applaus redlich verdient.

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Hatten im Vorfeld fleißig für den großen Auftritt geübt: Die „Feubori Kids“ unter der Leitung von Angela Voges (rechts).

Zwischen den einzelnen Musikstücken bewies Plachta echte Moderations-Qualitäten. Immer wieder leitete er humorvoll zwischen Ländern und Klangfarben über und lieferte dem Publikum interessante und wissenswerte Hintergrundinformationen. So berichtete er von dem amerikanischen Komponisten Henry Fillmore, der während seiner produktiven und kreativen Schaffensphase sage und schreibe 250 Titel veröffentlichte, jedoch stets unter Pseudonymen wie „Harold Bennett“, „Gus Beans“ oder „Henrietta Moore“.

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Mit der Titelmelodie von „Fluch der Karibik“ trat das Blasorchester der Feuerwehr Rinteln die Reise in die Südsee an und folgte Kapitän Jack Sparrow und seinen Abenteuern auf der „Black Pearl“. Für die Filmmusik zeichnen übrigens zwei deutsche Komponisten-Koryphäen verantwortlich: Hans Zimmer und Klaus Badelt.

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Bei „Hawaii 5-0“ spielten die „Feuboris“ auch mit Strohhüten und Sonnenbrillen, bei „Tulpen aus Amsterdam“ gab es Rosen aus Rinteln für die Zuschauer, verteilt von den Feubori-Kids. „Die Tulpensaison ist leider vorbei“, entschuldigte Plachta die Wahl der Blumen. Dann ging es „Rund um den Globus“ – in acht Minuten durch neun Länder, eine Weltreise im Zeitraffer. Zum Abschluss bedankten sich die Musiker mit zwei Zugaben beim Publikum: Das Niedersachsenlied und der Weserbogen. Die Anwesenden haben die Weltreise unter dem Motto „Stadt, Land, Fluss“ sichtlich genossen. Wer nicht dabei war, hat auf jeden Fall etwas verpasst. Doch im nächsten Jahr gibt es vielleicht eine Neuauflage. Und bis dahin spielt „Feubori“ ja auch noch auf dem Weihachtskonzert in der Nikolai-Kirche.

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