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100 Kilometer in 24 Stunden, Start in Rinteln: Der Megamarsch kommt ins Weserbergland

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Der Megamarsch kommt ins Weserbergland. Am 25. Mai 2019 fällt in Rinteln der Startschuss zu einem 100 Kilometer langen Wandermarathon durch die Region. Das Ziel: Die Strecke in 24 Stunden zurücklegen.

Von Rinteln geht es durch den westlichen Teil des Weserberglands, größtenteils auf bestehenden Wanderwegen über das Auetal, den Hohenstein, durch Hameln und Aerzen zurück nach Rinteln. Rund 15.000 Teilnehmer haben sich in diesem Jahr in verschiedenen Orten Deutschlands der Aufgabe gestellt. Bereits seit 2017 gibt es das Event in Städten wie Hamburg, München, Berlin, Frankfurt und Köln (im Oktober auch auf Sylt). Dabei sind die Teilnehmer an ihre körperlichen und mentalen Grenzen gegangen. Denn 24 Stunden Wandern bedeutet, auch nachts unterwegs zu sein. Teilweise isoliert und mit sich selbst allein. Fehlt die Ablenkung durch Tageslicht und Umgebung, werden beispielsweise körperliche Schmerzen ganz anders wahrgenommen, berichten Teilnehmer.

Die Veranstalter, das Unternehmen hundert24 GmbH aus Mönchengladbach und der Kooperationspartner, Touristikzentrum Westliches Weserbergland (TWW), wissen: Nur etwa ein Viertel der Teilnehmer schafft die volle Distanz. Der Rest bricht vorher ab. Bereits ab 40 Kilometern Strecke gibt es daher eine Urkunde als Anerkennung. Wer bis zum Schluss durchhält, bekommt zusätzlich eine Medaille und die Finisher-Urkunde mit dem Titel „Du bist jetzt offiziell mega!“.

Der Ticketverkauf zur Teilnahme startet bereits am 16. September diesen Jahres über www.megamarsch.de. Ab 50 Euro geht´s los. Darüber hinaus sind verschiedene Angebote und Pakete buchbar. Im Startgeld ist auch immer die Verpflegung unterwegs enthalten, berichtet TWW-Geschäftsführer Matthias Gräbner. Diese gibt es an festen Stationen entlang der Strecke. Also so etwas wie eine „Große Weserrunde“ für Wanderer? Es sei so ähnlich, sagt Gräbner. Man habe jetzt die Gelegenheit, ein solches Event all denen anzubieten, die nicht bis zu 300 Kilometer an einem Tag mit dem Fahrrad fahren möchten oder können. Immer dabei im Fokus: Die Streckenführung durch die schöne Region, die abwechslungsreiche Natur und die urbanen Räume der Umgebung. Aus diesem Grund werden an der genaue Route noch Feinplanungen durchgeführt, erklärt Gräbner. Ebenso sei man auf der Suche nach Partnern und Sponsoren. Wer Lust hat, als Helfer beim Megamarsch mitzuwirken, kann sich auf der Webseite oder beim TWW als Volunteer melden. Als Dankeschön winken ein Gratisticket für den Marsch, ein Volunteer-Shirt, ein Zertifikat über die ehrenamtliche Tätigkeit – und natürlich die Verpflegung.

Ein Video zum Megamarsch und wie sich ein Teilnehmer auf die Herausforderung vorbereitet hat, sehen Sie auf YouTube: KLICK.

(Alle Fotos: www.megamarsch.de)


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