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125 Jahre Kinokultur zwischen Steinhuder Meer und Weserbergland: Geschichte der Lichtspielhäuser des Schaumburger Landes von ihren Anfängen bis heute

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(Landkreis) Im Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des Films zum 125. Mal. Von der Vorführung erster bewegter Bilder bis zur Wiedergabe von 3D-Produktionen durchlief das Medium Film eine aufregende Entwicklung.

Ralf Wente dokumentiert die Lichtspielgeschichte des Schaumburger Landes und erzählt die Kinohistorie von ihren Anfängen 1895 bis heute. Auch wenn innerhalb der vergangenen 125 Jahre die Kinematographie in dieser Region nie im Vordergrund der lokalen Ereignisse gestanden hat, prägte sie doch das soziokulturelle Leben in den Dörfern und Städten. Insgesamt 54 feste Filmtheater eröffneten in dieser Zeit ihre Pforten. Von A wie „Apollo-Theater“ bis Z wie „Zentral-Lichtspiele“ wird jeder dieser Kinoorte benannt.

Der Autor Ralf Wente dokumentiert die Lichtspielgeschichte des Schaumburger Landes. (Foto: pr)

Während im Schaumburger Land nach wie vor eine aktive Kulturszene existiert, ist in vielen anderen Gegenden das Kino die häufig letzte kulturelle Begegnungsstätte überhaupt. Die Dokumentation will daher auch die Vielfältigkeit der örtlichen Kinolandschaft beleuchten. So wird das qualitativ hochwertige Filmprogramm des Rintelner „Metropol-Theaters“ im Ortsteil Steinbergen seit 2004 jährlich mit Auszeichnungen prämiert.

(Von rechts) Die Seniorchefin des „Metropol“ in Steinbergen, Erika Rubba, mit Sohn und Juniorchef Frank Rubba im Zuschauersaal des „Metropols“. (Foto: pr)

Die „Weser-Lichtspiele“ in der Rintelner Nordstadt wiederum wurden bereits das dritte Mail in Folge von der Filmfachpresse als „Deutschlands Lieblingskino“ auserkoren. Zwei Merkmale dafür, dass das Lichtspiel als ein wichtiger Bestandteil der soziokulturellen Infrastruktur in den Orten des Schaumburger Landes wahrgenommen wird und insbesondere im Rintelner Land ganz signifikant in Erscheinung tritt.

Das „Metropol“ Steinbergen im Jahr 1959. (Foto: pr)

„Lichtspiele im Schaumburger Land“ ist erschienen in der Reihe der Schaumburger Beiträge, Bd. 5., 359 Seiten, z.T. farbige Abb., geb., Schutzumschlag, ISBN 978-3-8353-3684-1, Mai 2020, Preis: 29 €. (pr)

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