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180 Beiträge von 138 Autoren: Hans-Huckebein-Preisträger 2015 stehen fest

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Zum zweiten Mal nach 2013 wird der ‚Hans-Huckebein-Preis’ für satirische und humoristische Versdichtung im Geiste von Wilhelm Busch vergeben.

Die vormals als ‚Wilhelm-Busch-Förderpreis’ vergebene Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert. Die sechsköpfige Jury unter der Leitung des Rezitators Frank Suchland hat den Preis diesmal geteilt und einen ersten und drei zweite Preise vergeben.

„Wir haben uns nicht nur über die Anzahl der Einsendungen, sondern vor allem auch über die stilistische Vielfalt und die gute Qualität der Beiträge sehr gefreut. Ob feinsinnige Satire oder rabenschwarzer Humor, ob beißende Gesellschaftskritik oder komödiantischer Schenkelklopfer – alles war vertreten. Insofern haben wir uns während der Beratungen entschlossen, insgesamt vier Preise zu vergeben, um dem breiten Spektrum des Angebotes gerecht zu werden“ heißt es in der Stellungnahme der Jury.

(Foto: privat)
(Foto: privat)

Ihr gehören neben Suchland der Realschuldirektor a.D. Horst Asche, die Dipl.-Kulturpädagogin Gudrun-Sophie Frommhage-Davar, der Dipl.-Theologe und Pastor a.D. Josef Kalkusch, der Journalist Friedhelm Sölter sowie die Literaturkennerin und -liebhaberin Constanze Gundel-Storm an. Die Ehrungen erfolgen im Rahmen der Wilhelm-Busch-Preis-Verleihung an Hans Traxler am 17. September im Stadthäger Ratskellersaal.

Wer den ersten und wer die zweiten Preise erhält, wissen sie noch nicht: Volker Henning aus Bad Liebenstein in Thüringen, Roland Kielmann aus Düsseldorf, Reiner Koch aus dem westfälischen Lünen und Arno Meiser aus Eppelborn-Habach im Saarland. Dennoch sind alle vier hocherfreut und überglücklich und haben Ihr Kommen bereits zugesagt. Ihre preisgekrönten Beiträge ‚Betriebsweihnachtsfeier’ (Henning), „Sterben, Erben, Spaß verderben“ (Kielmann), „Bart“ (Koch) und „Stundentakt“ (Meiser) werden selbstverständlich zu hören sein, rezitiert von Frank Suchland.

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Die Preisträger 2015: (von links) Volker Henning, Roland Kielmann, Reiner Koch und Arno Meiser. (Fotos: Sparkasse)

Dass die Jury in den insgesamt drei Monaten zwischen Einsendeschluss (31.03.) und Entscheidung (01.07.) ‚ganze Arbeit’ geleistet hat, ist daran abzulesen, dass die genannten Autoren keine gänzlich ‚unbeschriebenen Blätter’ in Sachen Dichtung sind. Der eine oder andere Name ist bereits in der Öffentlichkeit aufgetaucht – was allerdings nicht für die Beiträge gilt. Sie mussten bisher unveröffentlicht sein, so die Bedingung der Ausschreibung. Alle Beiträge wurden vor der Lesung durch die Jury-Mitglieder anonymisiert, so dass niemand vor der Entscheidung wusste, welcher Autor zu welchem Beitrag gehörte. Das Ergebnis gibt der Jury recht, die – offensichtlich – besten Beiträge ausgewählt zu haben.

Die Verleihungsfeier im Ratskellersaal Stadthagen ist öffentlich, kostenfreie Eintrittskarten sind aber erforderlich und bei der Sparkasse Schaumburg unter 05751 / 402-222 zu bekommen. (pr)

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