(Kalletal) Die Ortsfeuerwehr Rinteln war aufgrund des Höhenwerks am Samstag bei „Doktorsee in Flammen“ mit acht Mitgliedern ab 16:30 Uhr zu einer Brandsicherheitswache im Einsatz.
Am frühen Samstagabend wurde in Kalletal-Langenholzhausen der Brand eines Strohlagers gemeldet. An der Niedernfeldstraße standen rund 2.000 Strohballen licherloh in Flammen.
Die Feuerwehr Kalletal sowie umliegende Feuerwehren rückten mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an, um den Brand zu löschen. Die Löscharbeiten dauerten laut Polizeibericht mehrere Stunden. Auch die Ortsfeuerwehren Rinteln und Exten verstärkten den Löscheinsatz im Kalletal, erläutert der Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Rinteln, Sebastian Westphal.
Rintelner Einsatzkräfte unterstützen Löscharbeiten im benachbarten Kalletal
Aufgrund der Rauchbelästigung durch die brennenden Strohballen informierte die Feuerwehr die Anwohner der umliegenden Ortschaften, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Über die Geruchsbelästigung hinaus bestand laut Polizeiangaben keine weitere Gefahr für die Bevölkerung.

Aufgrund der gemeldeten Einsatzlage war ins Kalletal zunächst auch das Drehleiterfahrzeug aus Rinteln abgerückt. Diese konnte die Einsatzstelle aber schnell verlassen.
Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Rinteln wurde angefordert
Ab 22:00 Uhr war eine Verstärkung der Brandsicherheitswache in Rinteln durch das Tanklöschfahrzeug vorgesehen. Da sich dieses noch im Kalletal im Einsatz befand, zogen die Rintelner die Ortsfeuerwehr Unter der Schaumburg mit vier Feuerwehrleuten und dem dortigen Tanklöschfahrzeug an den Doktorsee hinzu.

In der Nacht zu Sonntag um 00:42 Uhr war der Einsatz für die Rintelner Verstärkung im Kalletal beendet, so Westphal.
Die Kriminalpolizei Detmold hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.
(pr, vu; Fotos: Feuerwehr)



























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