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„3, 2, 1 – Deins“: Erfolgreiche Versteigerung auf dem Rintelner Weihnachtsmarkt für den guten Zweck

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(Rinteln) Das Wetter war eher herbstlich-kühl geprägt als typisch winterlich und auch von Schnee fehlte am dritten Advent jede Spur. Anlässlich der Benefiz-Versteigerung des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit begrüßte BBS-Schulleiterin Lita Gooßen zahlreiche Gäste auf dem Rintelner Adventszauber, die der traditionellen Versteigerung beiwohnten – und nebenbei einiges an Weihnachtsgeschenken abgreifen konnten. Seit den Sommerferien haben die Schüler zusätzlich zur Regelunterrichtszeit rund zwei Stunden wöchentlich mit der Ausarbeitung der Verkaufsaktion, den Kontakt zu Sponsoren und Förderern und der Organisation zugebracht. Zur Seite standen ihnen dabei die Lehrkräfte Hildegard Ahmann und Kai Nitzke, die „langsam in die Fußstapfen der grauen Eminenz Reinhard Waldeck hineinwachsen“, wie die Schulleiterin in Erinnerung an den bisherigen Organisator der Aktion befand.

In Anlehnung an die Doppelspitzen aus der Politik teilten sich in diesem Jahr Cornelia Kurth und Jakob Gokl von der Schaumburger Zeitung die Mikrofone und die Rolle des Auktionators. Rund 80 Sachpreise im Gesamtwert von rund 4.500 Euro galt es, meistbietenden Interessenten schmackhaft zu machen. Dabei stand nicht etwa der  „billige Jakob“ im Vordergrund, vielmehr ging es darum, möglichst viele Erlöse für den guten Zweck auszuhandeln: Die Summe kommt der Kinderkrebsstation am Klinikum Minden zugute. Die kleinen Patienten müssen dort oft lange Zeit verbringen und benötigen spezielles Spielzeug, für das die Krankenkassen nicht aufkommen. Hilfe von außerhalb ist also immens wichtig.

In diesem Jahr dominierten Gutscheine die Versteigerungsauktion für den guten Zweck. Ob fürs Fitnessstudio, die Sauna am Doktorsee, das Frühstücksbuffet im Stadtkater, oder die Kaffeerösterei Niemeyer – viele der angebotenen Preise drehten sich um diese Art von Waren. Natürlich gab es auch Haushaltsgeräte zu ersteigern. Eine Heißluftfriteuse etwa, oder eine Kaffeemaschine. Ebenso durften Pflegesets nicht fehlen, oder Fleischwaren im Präsentkorb. Auch ausgefallene Geschenkideen waren mit von der Partie: Karten für den Hochseilklettergarten am Steinhuder Meer oder auch der Eintritt für bis zu fünf Personen in einen „Escape Room“ in Holzminden.

Natürlich durften die obligatorischen Fußballtrikots nicht fehlen. Zum Spieltrikot des FC Bayern München gab es den einen oder anderen wertvollen Tipp: „Das dürfen Sie auch als Hannover 96-Fan ersteigern und dann verbrennen.“ Das Heimspieltrikot von Hannover 96 mit allen Spielerunterschriften könnte durchaus auch als Wertanlage dienen. Während das Bayern-Shirt für gerade einmal 40 Euro den Besitzer wechselte, spülte das signierte H96-Shirt 90 Euro in die Kasse und bringt bei einem Weiterverkauf durchaus noch mehr ein.

Den größten Einzelerlös brachte ein 28-Zoll-Fahrrad mit 21 Gängen. Der edle Spender befand nach einmaliger Benutzung, dass er fortan doch lieber ein E-Bike bewegen möchte und spendete den Drahtesel für die Auktion – der wiederum 260 Euro einbrachte. Macht unterm Strich nach dem Kassensturz 2.532 Euro für den wohltätigen Zweck. Die Erlöse aus dem Verkauf in Hütte Nr. 2 kommen noch dazu, müssen aber erst noch ausgewertet werden.

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