(Porta Westfalica) Am heutigen Dienstagmorgen, den 23. September 2025, kam es auf der A2 im Bereich Porta Westfalica zu einem schweren Verkehrsunfall.
Wie die Polizei meldet, ist die Fahrbahn derzeit für die Unfallaufnahme gesperrt.
Polizeiangaben zufolge befuhr ein 68-Jähriger aus Bad Driburg um 8:35 Uhr mit seinem Sattelzug den rechten Fahrstreifen der A2 in Richtung Dortmund. Zwischen den Anschlussstellen Veltheim und Porta Westfalica musste er verkehrsbedingt abbremsen.
Der hinter ihm fahrende, 45-jährige Sattelzug-Fahrer aus Polen bemerkte dies zu spät und fuhr mit seinem LKW, der mit Getreide beladen war, auf den LKW des 68-Jährigen auf.
Der 45-Jährige wurde bei dem Unfall im Führerhaus eingeklemmt und musste von Rettungskräften aus dem Wrack befreit werden werden. Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus.
Beide Sattelzüge sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Betriebsstoffe sind ausgelaufen und müssen abgestreut werden.
Ergänzung: Wie die Feuerwehr Porta ergänzend mitteilt, verschafften sich die Einsatzkräfte über zwei Rettungsbühnen Zugang zum Führerhaus. Hydraulische Rettungsmittel wie Schere und Spreizer kamen zum Einsatz. Mit einer Säbelsäge wurden Teile der Innenausstattung entfernt, um einen Zugang zum Fahrer zu bekommen. Der eingeklemmte Fahrer wurde gegen 9:42 Uhr unter Einsatz der Seilwinde des Rüstwagens und eines Greifzuges aus dem Führerhaus befreit. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum Minden transportiert.
Kritik der Feuerwehr an fehlender Rettungsgasse
Besonders erwähnt die Feuerwehr noch die Anfahrt zur Einsatzstelle: „Oft war kein Durchkommen – eine Gasse nicht vorhanden oder wurde wieder zugefahren. Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr kamen nur mit Mühe voran, da leider immer noch viele Fahrer nicht in der Lage sind eine Gasse zu bilden und offen zu halten.“
Unter Einsatzleiter Daniel Hesseling waren im Einsatz: die Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Ehrenamtliche Löschgruppe Veltheim-Möllbergen, Holtrup-Vennebeck-Costedt, Holzhausen, Einsatzführungsdienst, Einsatzdokumentation, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei.
(pr/Fotos: Feuerwehr Porta/Michael Horst)



























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