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Abendessen mit dem Bürgermeister und Präsentkörbe für Gewinner der Neubürgerbefragung

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Statistiker geben sich normalerweise mit einer Beteiligung von rund fünf Prozent zufrieden und erstellen daraus repräsentative Umfragewerte. Bei der aktuellen Neubürgerbefragung der Stadt Rinteln lag die Rückgabequote ausgefüllter Fragebögen deutlich höher. 1.100 Bürger im Alter von mindestens 16 Jahren, die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 nach Rinteln gezogen sind, erhielten einen Fragebogen der Stadt. Registrierte Flüchtlinge waren aufgrund der Sprachbarriere nicht darunter. Um zur Teilnahme zu motivieren, winkten dieses Mal drei Preise als Belohnung.

Bürgermeister Thomas Priemer hat persönlich als „Glücksfee“ in den Lostopf gegriffen und die Gewinner gezogen. Jetzt kam es zur Übergabe der Gewinne durch Priemer, die Demografiebauftragten Linda Mundhenke und ihre Praktikantin Verena Lange.

Über den Hauptgewinn, ein Dinner mit dem Bürgermeister im Stadtkater kann sich Hans-Wilhelm Hube freuen. Hube hat im Rahmen seiner Tätigkeit als Superintendent 16 Jahre lang in Rinteln gelebt, zog 1993 nach Uelzen und kehrte jetzt mit seiner Frau zurück, um im Alter näher bei seinem Sohn zu sein.

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Von links: Bürgermeister Thomas Priemer, Hans-Wilhelm Hube, Heiko Kruse, Praktikantin Verena Lange, Demografiebeauftragte Linda Mundhenke.

Heiko Kruse zog es zu seiner Lebensgefährtin aus Minden nach Rinteln. Er gewann zusammen mit einer weiteren Neubürgerin, die nichts über sich inden Medien lesen möchte, einen Präsentkorb im Wert von rund 100 Euro. „Der zweite und dritte Platz sind in etwa gleichwertig“, ergänzte Mundhenke, „die Gewinner dürfen sich über VIP-Karten fürs Irish-Folk Festival, Gutscheine für den Kulturring und ein Frühstücksbuffet, Tageskarten für die SeeSa sowie Gutscheine des Rintelner Kanuclubs und Probetrainings im Sportverein ihrer Wahl freuen.“

Der Ex-Mindener Kruse merkte an, was ihm an Rinteln aufgefallen war: Es gebe viele Optiker und Handyläden, für ältere Bewohner sei es ohne Auto aber schwierig, ihren Einkauf in der Stadt zu tätigen. Priemer entgegnete, bei der großen Menge an Mobiltelefonen sei ein Bedarf da und die Nachfrage sichere Arbeitsplätze. Dies sei aber nicht nur in Rinteln der Fall, auch andere Städte hätten reichlich Handygeschäfte zu bieten. Großes Potenzial sah er bei der Entwicklung der innerstädtischen Flächen am Standort Kollegienplatz, der (sofern die Politik grünes Licht) nach dem IGS-Neubau an der Burgfeldsweide anderweitig genutzt werden kann.

Verena Lange macht derzeit ein sechswöchiges, unentgeltiches Praktikum bei der Stadt Rinteln. Durch die große Bandbreite an Berufen steht man seitens der Stadt in Kontakt und Austausch mit dem Schaumburger Bewerbungszentrum. Die 44-jährige Kauffrau aus Enzen wird im Rahmen ihres sechswöchigen Praktikums in verschiedene Bereiche der Verwaltung „hineinschnuppern“ und kann anhand dieser Zeit feststellen, welche Fort- und Weiterbildungen sie für eine entsprechende Tätigkeit noch benötigt. Und wer weiß – vielleicht wird sie eines Tages ja auch Neubürgerin der Stadt Rinteln.

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