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Achtung Schockanrufe: Betrüger wollen 40.000 Euro von Rintelnerin (97) ergaunern

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(Rinteln/Landkreis) Am Montag, den 10.1.2022, kam es nahezu im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg zu Betrugsversuchen via Telefon.

Gegen 15:00 Uhr meldete sich eine unbekannte Täterin bei einer 97-jährigen Frau aus Rinteln und gab sich als ihre Tochter aus. Im Laufe des Gesprächs forderte die weinende „Verwandte“ 40.000 Euro Bargeld für die Zahlung einer Kaution bei der Polizei. Die angebliche Tochter erzählte der Rentnerin von einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt worden war. Im Laufe des Gespräches erkundigte sich die Betrügerin dann bei der Dame nach Vermögenswerten wie Schmuck und Gold. Die 97-Jährige durchschaute den versuchten Betrug und beendete das Gespräch daraufhin umgehend.

In Nienburg wurde ein 85-jähriger Mann von einem vermeintlichen Kriminalbeamten angerufen. Der angebliche Polizeibeamte informierte den Senior über einen in seiner direkten Nachbarschaft stattgefundenen Überfall und die darauf folgende Festnahme von mehreren Tätern. Bei einem dieser Täter sei ein Zettel mit dem Namen und der Adresse des Nienburgers gefunden worden. Der 85-Jährige erkannte den Betrugsversuch, beendete das Gespräch und meldete den Vorfall bei der Nienburger Polizei.

Ähnliche Betrugsversuche fanden am gestrigen Montag noch in den Bereichen Stadthagen, Bad Nenndorf und Hoya statt. In allen der Polizei bekannten Fällen reagierten die zwischen 68- bis 97-jährigen Angerufenen vorbildlich und beendeten das Gespräch frühzeitig, sodass kein Schaden eintreten konnte.

„Wir freuen uns sehr, dass alle Betroffenen über diese Formen von Telefonbetrug informiert und sensibilisiert waren.“, so Julia Haase, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. „Dadurch können wir sehen, dass unsere Präventionsarbeit von den Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Landkreise Nienburg und Schaumburg gut angenommen und umgesetzt wird.“

Weitere Informationen zu dem Thema unter folgenden Links der polizeilichen Kriminalprävention: KLICK und KLICK (pr)

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