(Rinteln) Das Rintelner Hafenfest feiert runden Geburtstag.
„Weit über das Meer zieh‘n die Schiffe dahin und daher, weit über das Land ertönt fröhlich der Chorgesang“, unter diesem Motto laden die Shanty-Sänger der Vereinigten Chöre Rinteln in diesem Jahr ganz herzlich alle Freunde von Shantys, Seemannsliedern sowie fröhlicher Blasmusik zum 10. Mal am Alten Hafen, in direkter Nachbarschaft der St. Sturmius Kirche, ein.
Das ist am Hafenfest-Samstag los
Am Samstag, 4. Juli um 15:30 Uhr, wird das Hafenfest durch den Vorsitzenden der VCR, Prof. Hans Hübner, zusammen mit der Bürgermeisterin der Stadt Rinteln, Andrea Lange, eröffnet. Dann geht es los mit einer musikalisch-seemännischen Reise rund um die Welt unter dem Dirigat von Viktor Pidpalyy. Durch das Programm führt souverän und mit einer großen Prise Humor der Sangesbruder Thomas Gieselmann.
Seemannslieder wie „Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen“, den „Wellerman“ und Seemannslieder zum Mitsingen für die Gäste des Hafenfestes tragen die Vereinigten Chöre vor. Dazu gehören auch auch neue Lieder wie „Hoch im Norden weht ein frischer Wind“ von Santiano, „Whisky-Johnny“ und „die rote Sonne von Barbados“.
Ab 16:30 Uhr übernehmen die Sänger des Shanty-Chores „De Leineshippers“ aus Hannover unter der Führung von Henry Berg das musikalisch-konzertante Steuerrad am Rintelner Hafen. 25 aktive Shanty-Sänger und eine Instrumentalgruppe überraschen mit bekannten und neuen Seemannsliedern, die sie schon in vielen Küstenstädten wie Rostock, Stade, Sylt, Brunsbüttel und auch in Berlin vorgetragen haben.
Zwischen 19:00 und 21:00 Uhr kommen die Fans der Blasmusik auf ihre Kosten, denn dann spielen die „Schlingborner Musikanten“ aus Hohenrode unter der Leitung von Carsten Tegtmeier zünftig auf und tragen zum Frohsinn im Rintelner Hafen bei. Davor und zwischendurch sind auch einige Soloauftritte von singenden „Seebären“ und weitere Lieder zum Mitsingen vorgesehen, den Abschluss des musikalischen Programms bestreiten die VCR ab 21:15 Uhr. Damit klingt der Tag gegen 21:45 Uhr mit dem bekannten Seemannslied „Blaue Nacht am Hafen“ und „Adios Muchachos“ aus.
Dies ist das Programm für den Hafenfest-Sonntag
Am Sonntag, 5. Juli um 10:30 Uhr, begrüßt der Vorsitzende der VCR, Prof. Hübner, die Sänger und ihre Angehörigen sowie alle Besucher zu einem ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Dr. Dirk Gniesmer. Ab 11:45 Uhr legen sich die Seemänner der VCR wieder ins Zeug, um das Publikum mit „La Paloma“, „Seemann, weit bist Du gefahren“, „Ave Maria der Meere“, „I am sailing“ und weiteren bekannten Shantys und Seemannsliedern zu erfreuen.
Damit auch die Wogen der Stimmung beim Hafenfest auch richtig hochschlagen können, wird das Publikum in den Rudelgesang mit einbezogen mit „Fahr mich in die Ferne, mein blonder Matrose“, „Aloahe“ oder „Blow Boys blow for Californio“ und weiteren Shanties wie „Das gibt’s nur auf der Reeperbahn bei Nacht“ und „Einmal noch nach Bombay“ als auch „Rum aus Jamaika“. „Santiano“ und „Aloha Heja he“ werden auch nicht fehlen.
Unter der Leitung von Dr. Lars Bögel ist erstmals auch die Schaumburger Trachtenkapelle aus Niedernwöhren am Rintelner Hafenfest dabei, um Trachtentänze aus der Heimat und Blasmusik zu Gehör zu bringen.
Das Hafenfest 2025 wird wieder eine musikalische Reise in der viel Schönes und Bekanntes aus dem Leben von Seeleuten berichtet wird, so die Veranstalter: „Es lohnt sich, dabei zu sein und Seemannsgarn, gesponnen oder nicht, von Fahrensleuten zu hören“. Der Abschluss ist gegen 16:30 bis 17:00 Uhr vorgesehen, wenn es wieder unter der bewährten Leitung von Viktor Pidpalyy heißet „Und dann geht es mit Volldampf nach Hause“ und „Bye bye my Roseanna“.
Neben Konzert- und fröhlicher volkstümlicher Musik soll kein Besucher verhungern müssen. Die Sängerfrauen halten Bier, Bratwurst, Wein, Käsebrötchen und Matjes bereit, das dem Ambiente am Rintelner Alten Hafen entspricht.
Die Sänger, ihre Frauen und Mitglieder geben sich große Mühe das Hafenfest wieder zu einem Event werden zu lassen, von dem man noch lange sprechen wird.
Die Vereinigten Chöre freuen sich über viele Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung von Rinteln. Der Eintritt ist frei, für Sitzgelegenheit ist gesorgt.
(pr; Fotos: Archiv)






























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