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Auch für Störche gilt: Auf langen Reisen öfter mal eine Pause einlegen!

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Die Hobby-Ornithologin Antje Rinne vom Gut Echtringhausen freute sich beim gestrigen Blick aus dem Fenster über ein interessantes Schauspiel. Eine Gruppe von zehn Weißstörchen legte eine mehrstündige Pause auf der Mühlenbreite in Westendorf ein und sorgte so für jede Menge Fotomotive.

Rinne, die seit etwa sechs Jahren die heimische Vogelwelt beobachtet, fotografiert und fertigt Aufzeichnungen über ihre Beobachtungen an: „Die Greifvögel sind relativ leicht zu erkennen und zu unterscheiden, doch gibt es auch sehr viele Arten, die nicht so leicht zu beobachten sind, da sie einander sehr ähneln oder versteckt leben.“

Auch das Einprägen von Vogelstimmen erfordere jahrelanges, wenn nicht sogar lebenslanges Training, so Rinne. Die Beobachtungen meldet sie auf der Internetseite „www.ornitho.de“. Weißstörche konnte sie nach eigenen Angaben in diesem Jahr mehrfach einzeln oder zu zweit auf Futtersuche zwischen Deckbergen, Kohlenstädt, Ahe, Westendorf und Gut Echtringhausen antreffen.

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Foto: Antje Rinne

„Ich gehe davon aus, dass es sich um die Weißstörche handelt, die ihr Nest auf der ehemaligen Molkerei in Hessisch Oldendorf haben“. Als besonderes Highlight hat die begeisterte Hobby-Ornithologin den Grünspecht in Erinnerung, der in einer alten Weide an ihrem Haus erfolgreich gebrütet hat: „Es war spannend, zu beobachten, wie die langsam flügge werdenden jungen Grünspechte sich nach und nach aus ihrer Baumhöhle heraustrauten!“

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Weißstörche bei einer kleinen Pause in Westendorf. (Foto: Antje Rinne)

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