(Auetal) In der Nacht zu Freitag kam es auf der Rastanlage Auetal-Süd an der A2 zu einem größeren Feuerwehreinsatz.
Aus dem Auflieger eines dort abgestellten Lastwagens drang starker Rauch. Besonders brisant: Der LKW stand unmittelbar neben einer Zapfsäule.
Die alarmierten Feuerwehren aus der Samtgemeinde Eilsen sowie die Feuerwehr Rehren machten den betroffenen Lastwagen schnell ausfindig. Beim Öffnen des Aufliegers stellten die Einsatzkräfte fest, dass dieser mit Lithium-Ionen-Akkus beladen war.
Die zunächst eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten Wirkung. Aufgrund der besonderen Gefahrenlage durch die beschädigte Akkuladung und der unmittelbaren Nähe zur Tankanlage wurde anschließend entschieden, den Lastwagen aus dem Gefahrenbereich zu entfernen. Der LKW wurde unter Begleitung der Einsatzkräfte in das Gewerbegebiet nach Rehren gefahren.

Dort erfolgte die weitere Abarbeitung des Einsatzes. Unterstützt wurden die Feuerwehren dabei durch die ebenfalls alarmierte Fachgruppe „Räumen“ des Technischen Hilfswerk (THW) aus Stadthagen. Der Auflieger wurde entladen und die beschädigte Ladung gezielt kontrolliert und nachgelöscht. Anschließend wurden die betroffenen Akkus in einer Mulde gesammelt und gesichert.

Aufgrund der besonderen Gefahren, die von Lithium-Ionen-Akkus ausgehen können, wurde der Einsatzleiter durch die Fachberater Gefahrgut der Kreisfeuerwehr Schaumburg unterstützt. Zusätzlich kam der Fachzug Messen und Spüren der Kreisfeuerwehr zum Einsatz. Dieser unterstützte die Einsatzkräfte bei der Informationsgewinnung und der Beurteilung der Lage.

In Spitzenzeiten waren rund 80 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle gebunden. Erst gegen 10 Uhr konnten die letzten Kräfte den Einsatz beenden und wieder einrücken.
(Quelle & Fotos: Kreisfeuerwehr Schaumburg)

























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