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Auf mehrere Schultern verteilt: VTR erhält neue Vorstandsstruktur

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Die Vereinigte Turnerschaft Rinteln hat auf ihrer Mitgliederversammlung am Mittwoch tiefgreifende Änderungen der Satzung und ihrer Vorstandsstruktur beschlossen. Mit flachen Hierarchien und einer Aufteilung der Vorstandsarbeit in sechs Fachbereiche (Ressorts) soll die immer umfangreichere Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden.

Von den fast 2.000 Vereinsmitgliedern fanden sich 43 Stimmberechtigte in den Räumen des Weser-Fit-Rinteln ein, um über die Neuerungen abzustimmen. Für die geringe Beteiligung gab es vereinzelte Kritik aus den Zuschauerreihen, doch VTR-Chef Karl-Heinz Frühmark konnte daran nichts ändern. Wer nicht kommt, habe sein Stimmrecht verloren – hieß es. Das Votum erfolge (mit einzelnen Enthaltungen und Gegenstimmen) eindeutig. Die neuen Ressorts und ihre Leiter (in Klammern) im VTR-Vorstand sind: Vereinskultur/Vereinsentwicklung (Ulrike Böer), Interessenvertretungen/Kooperationen (Cornelia Strübe), Finanzen/Verwaltung (Karl-Heinz Frühmark), Sportbetrieb (Karin Lincke de Koekkoek), Weser-Fit-Rinteln (Maike Wagenaar) und Marketing/Öffentlichkeitsarbeit (Benedikt Brill).

Von rechts: Die neuen Vorstandsmitglieder und Ressortleiter Karl-Heinz Frühmark, Maike Wagenaar, Ulrike Böer, Cornelia Strübe, Karin Lincke de Koekkoek, Benedikt Brill.

 

In einem gespielten Gespräch verdeutlichten Cornelia Strübe (links) und Ulrike Böer, wie wichtig engagierte Mitglieder für einen Verein sind.

Im Jahresrückblick zeigte Karin Lincke de Koekkoek Highlights aus den unterschiedlichen Vereinsabteilungen. Das Interesse am Trampolinturnen ist groß, die Trampolinsparte konnte im vergangenen Jahr einige Pokale einheimsen, sich über einen Medaillenregen bei den Kreismeisterschaften freuen und Erfolge bis in die Landesebene vorweisen. Die Volleyball-Damen freuen sich über den Aufstieg in die Bezirksliga, während die Rope Skipper von Verletzungspech und Nervosität heimgesucht wurden.

Geräteturner Lars Glöckler sicherte sich bei den Landesmeisterschaften viermal Gold und dreimal Silber und gilt als bester Turner der VTR.

Auch für die Rhönradturner war das Jahr 2017 von zahlreichen guten Nachrichten gekrönt, darunter ein 11. Platz bei den Niedersächsischen Meisterschaften – und damit um Haaresbreite die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften verpasst. Die leichtathletikbegeisterten Mitglieder der Familie Schaper holten zahlreiche Siege und Auszeichnungen ein. Johanne Schiller schaffte es 2018 sogar, in sechs Wettkämpfen Altersklassensiegerin zu werden.

Johanne Schiller war Kreisbeste des Jahrgangs W09 in den Disziplinen 50m Sprint, 800m und 1000m, Kreisrekordlerin über 1000m des Jahrgangs W09, holte den Kreismeistertitel im 50m Sprint und wurde in 2018 Altersklassensiegerin in sechs Wettkämpfen.
Landesmeisterin U20 im Deutschen Achtkampf: Johanna Knuhr (links). Rechts: Karin Lincke de Koekkoek.

Johanna Knuhr wurde Landesmeisterin U20 im Deutschen Achtkampf, einer Kombination aus vier Turndisziplinen und vier Leichtathletikdisziplinen, und holte den sechsten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Achtkampf. Bei den Landesmeisterschaften mit den Geräteturnern Danny Schneider, Luan Böhme, Lukas Janzen und Leander Wilharm heimste die VTR 6 Gold-, 7 Silber- und 3 Bronzemedaillen ein. Der Löwenanteil an Edelmetall ging an Lars Glöckler mit 4 Gold- und 3 Silbermedaillen. Der Nachwuchsturner konnte 2017 im deutschlandweiten Pokalwettkampf beim Geräteturnen der Altersklasse 12-13 in Berlin einen dritten Platz belegen. Trotz Sturzes und Verdacht auf Kreuzbandriss turnte er tapfer weiter und steigerte seine Leistung sogar noch. Auch 2018 war für ihn ein triumphales Jahr. Beim Kürsechskampf der Jugend B turnte er trotz Sturz und kleiner Fehler an allen Geräten die Bestnote und siegte am Ende mit 2,6 Punkten Vorsprung souverän. Für ihn (und weitere Sportler) gab es daher an diesem Abend eine Ehrung und Auszeichnung.

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