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Aufatmen im Rintelner Einzelhandel: Viele Geschäfte dürfen ab 20. April wieder öffnen

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(Rinteln) Mit großer Spannung wurden die Neuigkeiten bezüglich einer Lockerung der Corona-Verfügung am Mittwochabend erwartet. Unter anderem auch die Rintelner Einzelhändler nahmen die Neuigkeiten überwiegend positiv zur Kenntnis, wonach Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern ab kommenden Montag unter bestimmten Auflagen wieder für den Publikumsverkehr öffnen dürfen. Wir baten einige von Ihnen um eine kurze Stellungnahme.

Jens Maack vom Fachgeschäft „Betten Maack“ meldete sich auf unsere Anfrage: „Ich freue mich darauf, die Türen wieder zu öffnen und habe gestern vorsorglich einen Posten Masken bestellt, die wir direkt nach Erhalt an unsere Kunden verschenken werden, um sie und uns vor einer erneuten Schließung zu schützen. Die wirtschaftlichen Schäden werden wir überwinden, wenn unsere Kunden uns die Treue halten, doch wird dieses sicher ein geschichtlich schlechtes Geschäftsjahr werden.“

Auch der Geschenkideen-Shop „Unikum Rinteln“ musste aufgrund der Corona-Verfügung schließen und setzte auf eine Online-Shop-Lösung. Thomas Gieselmann gibt dazu bekannt: „Nach Auswertung der neuen Situation und einer Abstimmung mit den Mitarbeitern werden auch wir wieder öffnen. Wir gehen davon aus, dass die Menschen in den zurückliegenden Wochen für das Thema sensibilisiert werden konnten und sich achtsam in der Öffentlichkeit verhalten werden. Mit unserem 500 Quadratmeter großen Geschäft sind wir zum Glück in der Lage, wichtige Hygienevorkehrungen, sowie Abstand zu anderen Personen und unseren Mitarbeitern zu ermöglichen. Durch die großzügige Aufteilung können mehrere Kunden im Laden gefahrlos unterwegs sein. Wir werden ´Wege´ anlegen, Eingangstür und Ausgangstür werden durch zwei separat geöffnete Türen mit Abstand zueinander eingerichtet. Der Service-Bereich, in dem unsere Mitarbeiter einpacken und kassieren, wird grosszügig erweitert, so dass auch hier alles kontaktlos erledigt werden kann. Es ist für uns wichtig, dass unsere Mitarbeiter und Kunden – so weit es geht – geschützt sind und trotzdem den gewohnten Service und die Möglichkeit des Einkaufs nutzen können. Es war schon vor Corona wichtig, den Einzelhandel in der Innenstadt zu besuchen und gerade jetzt hofft jeder Einzelhändler natürlich, seine Verluste so gering wie möglich zu halten. Auch wir bei UNIKUM freuen uns, wieder für unsere Kunden da sein zu dürfen.“

Claudia Döpke, Inhaberin des Fachgeschäftes „Schuh-Peters„, zeigt sich erleichtert und freut sich auf ihre Kunden und Mitarbeiterinnen: „Vier Wochen ´Shutdown´ sind hart, gerade weil es der stationäre Einzelhandel in den Kleinstädten schon schwer genug hat. Um die fehlenden Umsätze aufzuholen, werde ich mich für verkaufsoffene Sonntage einsetzen, auch weil durch mehr Verkaufstage die Frequenz entzerrt werden kann. Wir werden, wie während des Shutdowns auch, weiterhin mit Terminvergabe arbeiten, für ´SAFER Shopping´ und eventuell auch die Öffnungszeiten verlängern.

Beim Traditions-Fotofachgeschäft am Rintelner Marktplatz, Photo Struck, bereitet man sich ebenfalls auf die Lockerungen vor. Wie Inhaber Markus Struck gegenüber Rinteln-Aktuell.de bekanntgibt, werden Abstände, Masken, Spuckschutz etc. am bevorstehenden Wochenende installiert. Dann werde es wohl darauf hinauslaufen, dass die Kunden das Geschäft nur einzeln betreten dürften. „Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, endlich wieder unsere Kunden begrüßen zu dürfen!“, so Markus Struck.

„Ich freue mich wie ein Kind auf Weihnachten, dass wir in Rinteln am Montag unsere Pforten öffnen dürfen“, gibt Nicole Tiefensee von der Modeboutique „Medea“ bekannt. „Ich freue mich auf meine Kundinnen und Kunden, auf meine Freunde, auf Rinteln und auf meine Arbeit und ein kleines bisschen Normalität“, sagt sie merklich erleichtert über die Lockerungen, „Reopening bei medea, ein Termin, den ich rot im Kalender anstreichen werde! Ein Glück, dass wir in Rinteln so viele kleine Geschäfte unter 800 Quadratmetern haben, somit hoffe ich, dass ganz viele Mitstreiter am Montag ihre Pforten öffnen dürfen und das Leben wieder etwas pulsiert!“

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