(Hohenrode) Die Ortsfeuerwehr Hohenrode machte den diesjährigen Auftakt zur Serie der Jahreshauptversammlungen der Rintelner Feuerwehren.
Ortsbrandmeister Jens Entorf ist zufrieden mit seinem Stamm von 27 Aktiven, wünscht sich dennoch eine weitere Verstärkung seiner Mannschaft. Ein Problem, das viele Ortswehren prägt, denn Nachwuchs gibt es fast ausschließlich noch über die Jugendwehren und auch diese ringen mit anderen Vereinen und Institutionen um den Nachwuchs.
Hohenrode ist bekannt für seine Wettkampfstärke, insbesondere bei den Traditionswettbewerben, den sogenannten „Eimerfestspielen“. Bislang zuständig für die Wettkampfgruppe war Kai-Uwe Entorf, der jetzt sein Amt in die jüngeren Hände von Heinrich Beißner übergab. Entorf legte die Latte zuvor aber noch ordentlich hoch mit fünf Siegen bei sieben Wettbewerben. In diesem Jahr finden die „Eimerfestspiele“ in der Hünenburg-Arena von Hohenrode zum 63. Mal statt.

Für die Stadt Rinteln lobte Markus Luckhaus aus dem Ordnungsamt die Arbeit der Wehr. Er konnte feststellen, dass die Feuerwehren laut einer Umfrage das höchste Vertrauen in der Bevölkerung genießen. Als Ortsbürgermeister dankte Achim Heger den Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft. Er kündigte an, dass er bei den kommenden Kommunalwahlen nicht erneut antreten werde. Für Stadtbrandmeister Tim Schinz war es die erste Gelegenheit im Jahr, die Zahlen aus 2025 bekannt zu geben. Nach einem „gefühlt“ ruhigen Jahr musste er sich eines besseren belehren lassen, denn immerhin gab es 331 Einsätze, davon rekordverdächtige 31 Türöffnungen und 74 Brandmeldeanlagen, die auslösten.
Stadtbrandmeister meldet insgesamt 331 Einsätze für das Jahr 2025
Die Mitgliedszahlen der Wehren steigerten sich auf 570 leicht und für 2026 kündigte Schinz die Fertigstellung des Feuerwehrbedarfsplans an. Darauf warten die Wehren schon sehnlichst, denn der Plan soll Aufschluss darüber geben, wie es mit den Feuerwehren und ihrer Ausstattung weitergehen soll. Außerdem wird eine neue und einheitliche Dienstkleidung eingeführt und neue Dienstgrade. „Aus Löschmeister wird Brandmeister und aus Brandmeister wird Brandinspektor!“ Schinz endete sein Grußwort mit dem Motto des Landesfeuerwehrverbandes: „Feuerwehr – Stark durch Zusammenhalt!“

Befördert wurden Jan Hendrik Passin zum Ersten Hauptfeuerwehrmann, Svea Wendland zur Feuerwehrfrau, Christopher Schnittger zum Löschmeister, der stellvertretende Ortsbrandmeister Hendrik Haupt zum Hauptlöschmeister und Ortsbrandmeister Jens Entorf zum Brandmeister, künftig also Brandinspektor.
(Text & Foto: ot)


























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