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Ausgezeichnet und ausverkauft: Rintelner Sportparty

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(Rinteln) Die Rintelner Sportparty im Saal der Speisekammer „Anno 1583“ war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Besonders eindrucksvoll waren die Standing Ovations für Helmut Wirausky, der für sein Lebenswerk von Bürgermeisterin Andrea Lange eine Auszeichnung erhielt.

Wirausky, der sich Jahrzehnte lang dem Fußball verschrieben hat ist 1935 geboren. Er verbrachte 54 Jahre auf den Sportplätzen. 2019 beendete er seine Laufbahn nachdem er verschiedene Vereine zu Aufstiegen und Meisterschaften führte, zuletzt beim SC Rinteln. Im stolzen Alter von 90 Jahren meinte er schmunzelnd: „Fußball hat mich jung gehalten!“

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Unter der Moderation von Frank Rasche war die Sportparty auch diesmal eine Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Rinteln und der AG Rintelner Sportvereine. Bürgermeisterin Lange sprach besonderen Dank aus an das Team des Amtes 40 für Bildung, Kultur und Sport unter der Leitung von Dr. Joachim von Meien sowie an die AG Sportvereine mit Sprecherin Christel Struckmann und Co-Sprecher Alexander Sieker. Für Sieker war das sportliche Highlight des vergangenen Jahres die Einweihung des neuen Sportparks an der Burgfeldsweide.

Lange freute sich, dass bei ausverkauftem Haus Sportlerinnen und Sportler aus sechs Kategorien für herausragende Leistungen geehrt wurden – darunter Deutsche- und Weltmeister. Die Ehrungen umfassten Lebenswerk, Ehrenamt, Jugendsport, Para-Sport, Mannschafts- und Einzelsport. Sport sei heute kein Privileg mehr, sondern für alle zugänglich. In den Vereinen zähle der einzelne Mensch, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Alter.

Jugendsportler des Jahres, Phil Assmus, hat ein klares Ziel: Die Weltmeisterschaft.

Jugendsportler des Jahres Phil Assmus (9 Jahre) trainiert sechs Mal wöchentlich Rollkunstlauf und gehört dem Niedersächsischen Kader an. Er startet im Rolltanz mit Partnerin Emily Geringer sowie im Solo-Tanz und Kür. In der Deutschen Rangliste führt er in seiner Altersklasse aktuell die Plätze 1, 2 und 7 an. Sein Lieblingssprung ist der Rittberger; sein klares Ziel: Weltmeisterschaft.

 

Rosi und Volker Mehner vom SV Engern erhalten den Preis als Ehrenamtler des Jahres. Das Paar wirkt ungern im Rampenlicht: Volker formte die Jugendarbeit, er sorgte in den 1980er Jahren für über 100 Jugendliche in der Jugend-Fußballsparte. Rosi unterstützte ihn tatkräftig, half bei der Organisation des Pfingstzeltlagers und begleitete Fahrten. Volker Mehner war dazu maßgeblich an der Erweiterung des Sportheims 2018 beteiligt.

Jörg und Miklas-Cassian Bernauer vom SV Todenmann sind Para-Bogenschützen und wurden im vergangenen Jahr Deutsche Meister. Sie sammelten insgesamt 20 Medaillen bei Kreis-, Landes- und Deutschen Meisterschaften. Aufgrund eines anstehenden Turniers konnten sie nicht persönlich erscheinen und nahmen per Videobotschaft teil. Sie wurden Parasportler des Jahres.

Nationaltorwart Andreas Wolf wünschte den Handball-Damen der HSG Exten-Rinteln per Videobotschaft viel Erfolg.

Mannschaft des Jahres: Eine Videobotschaft eines ganz besonderen Mannes gab es für die Handball-Damen der HSG Exten-Rinteln: Nationaltorwart Andreas Wolff wünschte ihnen viel Erfolg und hob deren Leistungen hervor. Die Mannschaft startete 2023 neu durch, schaffte den Aufstieg in die Regionaloberliga und feierte damit einen beeindruckenden Neustart.

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Piergiulio Ruhe (2.v.l.) ist Einzelsportler des Jahres.

Als Einzelsportler des Jahres wurde WBA Gold Weltmeister im Superweltergewicht, Piergiulio Ruhe, ausgezeichnet. Er will seinen Titel am 24. April in Santiago de Chile verteidigen. Ganz Rinteln wird ihm dabei die Daumen drücken.

(Text & Fotos: ot)

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