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Ausreißer mit mindestens 90 km/h: Ergebnisse einer 24-stündigen Verkehrszählung im Ortsteil Schaumburg

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(Schaumburg) Vom 24. bis 25. März diesen Jahres wurde im Ortsteil Schaumburg („Unter der Schaumburg“, auf Höhe „In den Eschen“) eine Verkehrszählung mittels sogenannter „Zählplatten“ durchgeführt. Darüber informierte Daniel Jakschik auf der jüngsten Sitzung des Ortsrates Deckbergen-Schaumburg-Westendorf.

Zulässig ist dort eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Die Ergebnisse der 24-stündigen Messung:

Mittels solcher Zählplatten (Beispielfoto) kann der Verkehr und die gefahrene Geschwindigkeit in abgestuften Bereichen ermittelt werden.

In Fahrtrichtung der Rosenthaler Straße wurden 193 Kraftfahrzeuge gezählt. Die Geschwindigkeit fiel dabei höchst unterschiedlich aus.

Im Bereich bis 29 km/h waren 34 KFZ unterwegs. Von 30 bis 49 km/h fuhren 99 KFZ, von 50 bis 69 km/h waren es 55 KFZ. 70 bis 89 km/h schnell waren vier Fahrzeuge unterwegs und ein „Ausreißer“ schaffte dort sogar eine Geschwindigkeit von 90 bis 99 Stundenkilometern.

Die Zählung in Richtung B83 ergab 197 Fahrzeuge im gleichen Zeitraum. Davon waren im Geschwindigkeitsbereich bis 29 km/h zehn Fahrzeuge unterwegs. Von 30 bis 49 km/h wurden 80 KFZ gezählt, im Bereich von 50 bis 69 km/h wurde 101 KFZ gezählt. Von 70 bis 89 km/h wurden fünf Fahrzeuge festgestellt und auch in dieser Fahrtrichtung toppte ein KFZ alles, indem es zwischen 90 bis 99 km/h schnell unterwegs war.

Weitere Geschwindigkeitskontrollen, etwa durch Blitzgeräte, seien aufgrund fehlender Aufstellflächen für Messgerät und Fahrzeug nicht möglich. Auch seien die Abstände nicht ausreichend. Man werde aber, so Jakschik, die Polizei bitten, im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten in eigener Zuständigkeit Messungen mit der „Radarpistole“ vorzunehmen.

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