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Berufsschüler spenden über 1.800 Euro an Kinderkrebsstation

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(Rinteln) Eine tolle Weihnachtsaktion fand jetzt ihren Abschluss in den Räumen der Berufsbildenden Schulen Rinteln (BBS). Schüler der Bildungsgänge Metalltechnik, Holztechnik und Wirtschaft schweißten, bogen und zimmerten 15 Metall-Weihnachtsbäume (auf Wünsch mit Brennholz-Füllung und Deko) und boten sie zum Verkauf an. Sinn und Zweck der Aktion war eine Unterstützung der Kinderkrebsstation im Johannes-Wesling-Klinikum Minden. Jetzt fand die Spendenübergabe statt. Die 2. Vorsitzende der Initiative krebskranker Kinder Minden e.V., Eva Prasuhn, nahm einen symbolischen Scheck in Höhe von 1.862,43 Euro entgegen.

Die Schüler der 11. Klasse der Berufsfachschule Wirtschaft überreichten den Spendenscheck in Höhe von 1.862,43 Euro.

Die BBS und die Kinderkrebsstation – zwei Institutionen, die eine langjährige Partnerschaft verbindet. Seit vielen Jahren sammeln, bauen und verkaufen die Schüler zugunsten krebskranker Kinder und veranstalten jährlich eine Benefiz-Auktion auf dem Rintelner Weihnachtsmarkt. Im vergangenen Jahr wurde die „Quietschküche“ der Kinderkrebsstation im Klinikum auf den neuesten Stand der Hygienevorschriften gebracht. Dank der aktuellen Finanzspritze wird in diesem Jahr der Balkon renoviert. Dieser sei erst auf Initiative des Vaters eines dort behandelten Kindes gebaut worden, berichtete Prasuhn. Die Kinder könnten aufgrund ihrer Therapie und Erkrankung nicht so ohne weiteres ins Freie, darum ist der Balkon, dessen Umsetzung anfangs nicht für möglich gehalten wurde, so wichtig für die kleinen Patienten. Im Sommer werden dort Strandkörbe, ein Planschbecken für die Füße und eine kleine Bar aufgestellt, sagte Prasuhn, dies steigere den Wohlfühlfaktor während der oft langwierigen Behandlung enorm. Der Verein unterstützt auch Eltern, die aufgrund einer Weiterbehandlung an weiter entfernten Krankenhäusern zusammen mit ihren Kinden für mehrere Wochen umziehen müssten. All das wäre ohne Spenden nicht möglich, darum gilt der Dank so engagierten und motivierten Unterstützern wie den Schülern der BBS. Zur Entstehung des Spitznamens „Quietschküche“ hat die Vize-Vorsitzende übrigens zwei Theorien parat: Entweder quietschen die Kinder vor Freude, wenn sie die Küche entdecken – oder aber es war der ursprüngliche Bodenbelag, der beim Betreten mit Gummisohlen Quietschgeräusche von sich gab. (iv)

Auftakt der Baumverkaufs-Aktion: Nummer Eins von 15 wurde ans Bürgerbüro der Stadt Rinteln geliefert (Archivfoto).

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