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Rintelner (67) wegen Verdacht auf schweren sexuellen Missbrauch in Untersuchungshaft

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(Rinteln/Bückeburg) Wie die Staatsanwaltschaft Bückeburg heute mitteilte, sitzt ein Beschuldigter aus Rinteln wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs in Untersuchungshaft.

Der Beschuldigte war laut Pressesprecher Nils-Holger Dreißig am 18.08.2020 durch das mutmaßliche Opfer bei der Polizei Bielefeld angezeigt worden. Unmittelbar nach Eingang des Verfahrens bei der Staatsanwaltschaft Bückeburg am 19.08.2020 wurde noch am selben Tag beim Ermittlungsrichter ein Durchsuchungsbeschluss beantragt. Die Durchsuchung fand am 20.08.2020 statt. Dabei wurde der Beschuldigte vorläufig festgenommen. Am 21.08.2020 erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bückeburg das Amtsgericht Rinteln Haftbefehl gegen den bislang unbestraften 67-jährigen Beschuldigten.

Er ist des sexuellen Missbrauchs von Kindern in zwei Fällen dringend verdächtig. Konkret wird ihm vorgeworfen, sich insgesamt zweimal, nämlich in der in der Zeit von Sommer 2011 bis Weihnachten 2013, in Rinteln und Bielefeld an einem Jungen vergangen zu haben. Da konkrete Anhaltspunkte für weitere, auch aktuelle, Taten des Beschuldigten vorliegen, besteht der Haftgrund der Wiederholungsgefahr. Der Beschuldigte befindet sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen dauern an. Im Fall einer Verurteilung droht dem bislang unbestraften Beschuldigten eine mehrjährige Freiheitsstrafe. Weitere Angaben können laut Staatsanwaltschaft derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. (pr)

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