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Besserung der Corona-Lage: Klinikum Schaumburg hebt Besuchsverbot auf

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Das Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg hebt das vollständige Besuchsverbot auf und ermöglicht ab dem 17. Mai 2021 wieder den Besuch von Angehörigen im Klinikum.

Das Klinikum reagiert damit auf die regional und bundesweit sinkenden COVID-19-Infektionszahlen und ermöglicht mit einem neuen Besuchskonzept den Besuch von Angehörigen im Klinikum.

Ab Montag, 17. Mai 2021, gilt:

  • Für Besuche im Klinikum ist ein maximal 24 Stunden altes negatives Corona-Testergebnis (Nachweis durch Bestätigung eines Testzentrums oder des Arbeitgebers) vorzulegen. Vollständig geimpfte Personen (14 Tage nach der erfolgten Zweitimpfung; Nachweis durch den persönlichen Impfausweis) müssen kein negatives Testergebnis vorweisen. Ebenfalls kein negatives Testergebnis ist erforderlich, wenn ein offizieller Nachweis über eine überstandene Corona-Erkrankung innerhalb der letzten sechs Monate oder über eine überstandene Corona-Erkrankung und die Erstimpfung gegen COVID-19 vorliegt (Nachweis durch offizielle Bescheinigung und persönlichen Impfausweis). Im Zweifelsfall können Besucherinnen und Besucher immer ein negatives Testergebnis vorlegen.
  • Stationär aufgenommene Patientinnen und Patienten benennen bei Aufnahme eine Vertrauensperson. Diese darf maximal einmal pro Tag für eine Stunde zu Besuch ins Klinikum kommen.
  • Für die Dauer des Klinikaufenthaltes der Patientin bzw. des Patienten erhält die benannte Vertrauensperson einen Besuchsausweis. Jeder Besuch wird über ein Registrierungsformular dokumentiert. Der Besuchsausweis gilt für die gesamte Zeit des stationären Aufenthaltes.
  • Die Besuchszeit ist von Montag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
  • Ein Sicherheitsdienst kontrolliert vor Eintritt ins Klinikum die notwendigen Nachweise. Alle Besucher werden gebeten zur persönlichen Identifikation zusätzlich einen gültigen Lichtbildausweis mitzubringen und alle Dokumente bereitzuhalten, um ggf. entstehende Wartezeiten möglichst gering zu halten.
  • Mögliche weitere Anpassungen der Besuchsregelungen entscheidet das Klinikum immer vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionslage.

Ausnahmeregelungen für Besuche gelten wie bisher auch in (akuten) medizinischen Notsituationen und für Patienten der Intensiv- sowie der Palliativstation. Auch für die Geburtshilfe gelten Sonderregelungen: So darf weiterhin eine Begleitperson zur Geburt mit ins Klinikum kommen – auch in ein Familienzimmer. Aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr gilt auf der Infektionsstation nach wie vor ein vollständiges Besuchsverbot.

Patienten, die zu einem ambulanten Sprechstundentermin ins Klinikum kommen, dürfen weiterhin nur aus zwingenden medizinischen oder sozialen Gründen eine Begleitperson zu ihrem Termin mitbringen. Auch jede Begleitperson wird registriert, ein negatives Testergebnis ist nicht notwendig.

Unverändert gilt im Klinikum Schaumburg: Alle Personen, die das Gelände des Klinikums betreten, sind zum Tragen eines geeigneten Mund-Nasen-Schutzes, zur Einhaltung der Abstandsregeln und zur regelmäßigen Händedesinfektion verpflichtet. Außerdem dürfen Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten oder zum Besuchszeitpunkt Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Atemnot verspüren, keine Besuche im Klinikum abstatten. Weiterhin ist auf eine strikte Einhaltung der Hust- und Niesetikette zu achten, auch Berührungen zwischen Patientinnen und Patienten und deren Vertrauensperson sind untersagt.

Das Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg bittet die Bevölkerung, weiterhin verantwortungsbewusst über die Notwendigkeit eines Besuchs im Sinne aller Patientinnen und Patienten, der Mitarbeitenden des Klinikum und des Selbstschutzes zu entscheiden. „Auch wir sind froh, dass die sinkenden Infektionszahlen es nun ermöglichen, schrittweise wieder Besuche von Angehörigen im Klinikum zuzulassen. Uns ist bewusst, wie wichtig der Kontakt zu Angehörigen in einer Krankheitssituation ist“, sagt Dr. Lutz Dammenhayn, Ärztlicher Direktor des Schaumburger Klinikums. Und ergänzt: „Es bleibt jedoch unverzichtbar wichtig, dass wir uns alle weiterhin nicht nur im Klinikum, sondern auch im privaten Umfeld an die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen sowie an die Kontaktbeschränkungen halten. Gemeinsam mit dem Impffortschritt können wir so alle gemeinsam einen Beitrag zur nachhaltigen Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten!“ (pr)

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