Das Online News-Magazin für Rinteln und die Umgebung.

Betreuungs- und Förderplätze: Stadt stellt neuen Info-Flyer für Eltern vor

Premium Banner 1a
Premium Banner 1a

Gemeinsam kann man etwas bewegen, gemeinsam sprudeln die Gedanken. So stand am Anfang die Idee, Familien eine Informationsmöglichkeit über Betreuungs- und Fördermöglichkeiten in Rinteln für alle Kinder und speziell für Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf an die Hand zu geben.

Paragraphen, Formulare, Ansprechpartner – angesichts des Flickenteppichs an Informationen kann man als Eltern schon mal den Überblick verlieren. Abhilfe soll jetzt der neue Info-Flyer schaffen, der von der Stadt Rinteln zusammen mit Mitarbeitern von integrativen Kinderbetreuungseinrichtungen entwickelt wurde – Rinteln ist damit die Stadt im Landkreis, die über so einen Flyer verfügt.

Ursula Büthe, die im Mai als Fachberaterin für Kitas im Landkreis Schaumburg von Silke Weibels abgelöst wird, erinnert sich an mit Notizen vollgeklebte Wände im Familienzentrum Rinteln. Jede Menge Ideen sind in die Entstehung des Info-Flyers geflossen. Das Ergebnis liegt in einer Auflage von 1.000 Stück vor und wird ab sofort beim Familienzentrum, in jeder Kita und bei Kinderärzten ausliegen. Die Auflage ist bewusst klein gehalten, um auf Veränderungen schneller reagieren zu können.

01 rintelnaktuell flyer vorstellung kinderbetreuung foerderung informationen
Gemeinsam präsentiert der Arbeitskreis den neuen Flyer.

„Alle Kinder haben ein Recht auf Entwicklung, Förderung, Kinderrechte und Bildung“, heißt es gleich auf der ersten Innenseite und weiter „Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf haben das Recht auf Förderung durch Eingliederungshilfe. Eltern stellen nach der Beratung gegebenenfalls einen Antrag.“

Je nachdem, wie alt das Kind mit zusätzlichem Förderbedarf ist, weist eine Infografik Eltern den Weg zu entsprechenden Einrichtungen in Rinteln (Lebenshilfe Rinteln, Integrative Krippe „Wichtelburg“, Integrativer ev.-luth. Oberlin Kindergarten, Integrative Kindertagesstätte „Minnimax“ Exten und der Heilpädagogische Kindergarten der Lebenshilfe). Inklusive Telefonnummer und – ganz wichtig – einem namentlich genannten Ansprechpartner. Das soll Nähe schaffen und Eltern ermutigen, sich direkt mit den Einrichtungen in Verbindung zu setzen.

 

Related posts