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Biodiversität: CDU beantragt neuen Mitarbeiter für Umweltthemen und will Wildblumen und Sträucher fördern

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(Rinteln) Die Rintelner CDU plädiert für eine Förderung der Vielfalt von Natur und Umwelt, Stichwort Biodiversität, und beantragt daher die Schaffung eines neuen Arbeitsplatzes zur Ausweitung des „Aktionsplans bienenfreundliches Rinteln“ .

Biotope, Grundstücke und Wege-Seitenränder sollen „vernetzt“ werden, fordert CDU-Fraktionsvorsitzender Veit Rauch in einem Antrag an Bürgermeister Thomas Priemer. Um die Wildblumenwiesen auf privaten Grundstücken auszuweiten soll „jährlich ein größeres Kontingent an Wildblumenmischungen und Sträuchern“ angeschafft werden und kostenlos zu Aussaat oder Anpflanzung zur Verfügung gestellt werden.

Um die neue Stelle zu finanzieren, sollen „Fördergelder aus Leader- oder anderen Förderprogrammen“ genutzt werden, „um den Leuchtturmcharakter des Kommunalgrenzen-übergreifenden Aktionsplans zu unterstreichen“, heißt es weiter in dem Antrag. In der Begründung des Antrags heißt es unter anderem, dass Vertreter aus der Landwirtschaft, dem Fischereiverein und private Grundstücksbesitzer im Aktionsplan „bienenfreundliches Rinteln“ unterrepräsentiert seien.

Die CDU–Fraktion begrüßt und honoriert eigenen Angaben zufolge „das herausragende Engagement von Maria Rollinger, des NABU Rinteln und der weiteren Akteure in der Arbeitsgruppe zum Aktionsplan“. Eine Einbeziehung von Grundstückseigentümern, Landwirten und Jägern sei jedoch zwingend notwendig, die bisherige Zielsetzung des Aktionsplans „räumlich begrenzt und zu kleinteilig gedacht“. Das Mähkonzept, das im vergangenen Jahr im Bauausschuss verabschiedet wurde, sei zwar ein guter, erster Schritt. Jedoch sei zur Vernetzung von vielen Flächen zu einem Biotopverbund ein größerer Ansatz zu wählen. Der neue Mitarbeiter solle die Eigentümer der Flächen, die an die städtischen Grundstücke angrenzt, kontaktieren und in weitere Planungen einbezihen. Mediation und Vermittlung bis hin zu einem Konsens und Interessensausgleich seien angeraten.

Abschließend fordert der Antrag eine intensive Form der Aufklärungsarbeit an Schulen und Kindergärten, sowie eine Kampagne mit Vorträgen und Informationsbroschüren für die Rintelner Bürger. Über den Antrag soll in der kommenden Sitzung des Stadtrates diskutiert werden.

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