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Brückenbau leicht gemacht: Schüler des Gymnasiums Ernestinum testen Konstruktion von Leonardo da Vinci

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(Rinteln) Am Anfang war der Zufall: Bei einem Gospelkonzert der Kirchengemeinde im benachbarten Eisbergen entdeckte Lehrer Sven Rundfeldt den Aufbau einer sogenannten Leonardo-Brücke. Das ist eine Bogenkonstruktion (benannt nach ihrem Erfinder Leonardo da Vinci), die ohne Schrauben oder andere Verbindungsteile auskommt, simpel aufzubauen ist und in der Lage ist, Menschen als Überquerungshilfe zu dienen.

Die Idee: Aufbau, Benutzung und Abbau so einer Brücke könnte man prima für sportliche Aktivitäten am Gymnasium Ernestinum und Maßnahmen des Teambuilding nutzen. Am Gymnasium zeigte man sich interessiert, Schulleiter Andre Sawadé sicherte das Geld zu und das Projekt konnte starten. Als die Rohmaterialien – Balken und Rundstäbe aus Nadelholz – geliefert wurden, machte sich das Lehrerteam aus Frauke Schade, Hauke Plutte und Sven Rundfeldt daran, Löcher und Aussparungen an die entsprechenden Stellen der Konstruktion zu bohren.

Die „Premiere“ feierte der Aufbau am Freitag in der vierten Unterrichtsstunde, als Schüler der neunten Klassen (Wahlpflichtkurs Sport) die Brücke unter fachkundiger Anleitung aufbauten und ausprobierten. Das ging nur mit Teamarbeit und wurde von den Schülern bereits im zweiten Anlauf ohne Anweisung durch die Lehrer in weniger als vier Minuten geschafft. Der Abbau geschah in ebenso kurzer Zeit. Fertig zusammengelegt entstehen drei Bündel, die auf einem Rollwagen transportiert werden können. Die „Generalprobe“ der Leonardo-Brücke (es wurden zwei Exemplare angefertigt) ist geschafft, eine weitere Verwendung im Unterricht ist bereits geplant.

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