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Offiziell bestätigt: Bürgermeister Thomas Priemer tritt nicht wieder an / SPD schlägt Kandidaten vor

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(Rinteln) Jetzt kommt Bewegung in die „B-Frage“ nach dem Bürgermeisteramt: Nachdem lange Zeit darüber spekuliert worden war, ob der amtierende Bürgermeister Thomas Priemer bei der Wahl am 12. September diesen Jahres erneut antreten würde, erreichte uns heute die offizielle Erklärung.

Priemer hat darin erklärt, nicht erneut zur Wahl für das Amt des Bürgermeisters anzutreten. „Nach 43 Jahren im öffentlichen Dienst, davon 21 Jahre als Bürgermeister und allgemeiner Vertreter möchte ich mich aus dieser Aufgabe zurückziehen“, schreibt Priemer. Die laufende Wahlperiode endet am 31.10.2021. In den letzten Wochen sei der Entschluss gereift, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten.

Weiter führt der amtierende Bürgermeister aus: „Mit dann 63 Jahren soll das Privatleben mehr im Vordergrund stehen, ein Wunsch der sich mit den Anforderungen an den Bürgermeister einer Stadt wie Rinteln nur sehr schwer vereinbaren lässt. Ein selbstkritischer Blick auf die bisherigen Ergebnisse meiner Arbeit, verglichen mit den Wahlversprechen aus 2014 in vielen Bereichen der kommunalen Daseinsvorsorge, verschafft mir Zufriedenheit und Genugtuung. Die stetige Arbeit an der Lebensqualität in unserer Stadt, die Zusammenarbeit mit den politischen Gremien und natürlich das Zusammenwirken meiner rd. 370 Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung hat mein berufliches Leben stark geprägt. Es ist an der Zeit, andere Wege einzuschlagen. Ich habe diese Entscheidung meiner Partei mitgeteilt und bin mir sicher, dass die Verantwortlichen eine richtige Entscheidung für eine gute Bürgermeisterkandidatin oder einen guten Bürgermeisterkandidaten treffen werden. Ich danke allen Menschen unserer schönen Stadt für das bisher entgegengebrachte Vertrauen in meine Person und meiner Arbeit, wünsche gute Gesundheit und Wohlergehen und freue mich auf baldige Begegnungen.“

Bürgermeister Thomas Priemer (li, hier beim 40-jährigen Dienstjubiläum im Jahr 2018) hat erklärt, nicht erneut für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Währenddessen hat die SPD Rinteln angekündigt, Dr. Joachim Steinbeck (re.) als Kandidaten vorzuschlagen. (Archivfoto)

SPD schlägt Kandidaten vor

Währenddessen gibt der Vorstand des SPD-Ortsvereins Rinteln bekannt, was Quellen bereits zuvor vorhergesagt haben (siehe HIER): Der Stadtjurist Dr. Joachim Steinbeck (parteilos) bringt sich als Bürgermeisterkandidat in Position. Die Sozialdemokraten haben angekündigt, Steinbeck auf der Mitgliederversammlung als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Rinteln vorzuschlagen. „Dr. Steinbeck zeigt sich seit Jahren versiert im Amt als Stellvertreter von Thomas Priemer und hat sich im Rahmen seiner Funktion als Städtischer Direktor als besonnen handelnde Führungskraft und respektvollem Menschen bewiesen“, äußert sich der Ortsverein hierzu in einer Bekanntmachung.

Wen schickt die CDU ins Rennen?

Neben Elisabeth Dietz, die für die FDP Rinteln ins Rennen gehen wird, macht sich mit Dr. Joachim Steinbeck der zweite Kandidat bereit für den Wahlkampf. Und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, wird auch die CDU einen Kandidaten vorschlagen. CDU-Fraktionsvorsitzender Veit Rauch kündigte an, den von den Christdemokraten favorisierten Bewerber fürs Bürgermeisteramt in der Weserstadt heute vorzustellen. Wir berichten, sobald es Neues gibt. (pr/vu)

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