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Bürgermeister und Demografiebeauftrage der Stadt Rinteln beim Bundestreffen der „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ in Hannover

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Am 04. und 05. Mai hat das zweite Bundestreffen der „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ in Hannover stattgefunden. Mit dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Bundesmodellprogramm soll der Alltag von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen dauerhaft verbessert werden.

Kommunen, Vereine, Kirchengemeinden, Mehrgenerationenhäuser, Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, kulturelle Einrichtungen, Selbsthilfeorganisationen oder Unternehmen bilden diese Lokalen Allianzen für Demenz in Deutschland. Der Organisationsform sind keine Grenzen gesetzt: Es gilt, aktiv Netzwerke aufzubauen und vorhandene weiterzuentwickeln. Die einzelnen Projekte werden vom Bundesministerium mit 10.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Mehr Informationen sind unter www.lokale-allianzen.de zu finden.

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Von links: Bürgermeister Thomas Priemer und Demografiebeauftragte Linda Ruppel beim zweiten Bundestreffen der „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ in Hannover. (Foto: privat)

Unter der Überschrift „Nichts los mit der Lokalen Allianz? Lebendige Netzwerke durch einen strukturierten Netzwerkaufbau gestalten“ stellte die Stadt Rinteln beim Bundestreffen ihr Konzept den 200 Teilnehmern vor. Das Netzwerk Demenz in der Stadt Rinteln wurde über Runde Tische aufgebaut. Zu denen lädt die Demografiebeauftragte seit April 2014 regelmäßig ein. Anfangs tauschten sich die Akteursgruppen getrennt aus. Seit März 2015 sitzen Vertreter der stationären und ambulanten Pflege, Haus- und Fachärzte, der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises, Kirchengemeinden, die AG Rintelner Sportvereine, weitere soziale Verbände und interessierte Privatpersonen am Runden Tisch zusammen. Ziel ist der Austausch über vorhandene Hilfs- und Unterstützungsangebote sowie den zusätzlichen Bedarf in diesen Bereichen zu erkennen. Die gesammelten Informationen laufen im neu geschaffenen Netzwerk Demenz zusammen und werden u.a. über den stetig wachsenden E-Mail Verteiler und die Broschüre „Leben mit Demenz in der Stadt Rinteln“ öffentlich zugänglich gemacht. Ein guter Wissensstand ist die Grundvoraussetzung im Umgang mit der Krankheit.

Bürgermeister Thomas Priemer und die Demografiebeauftragte Linda Ruppel ziehen aus dem Treffen die Erkenntnis, dass die Stadt Rinteln mit dem Netzwerk Demenz eine gute Basis geschaffen hat. In Zukunft gibt es aber noch viel zu tun, um das Netzwerk auf Dauer lebendig zu halten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger und Organisationen können sich über das Projekt „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ und das Netzwerk unter www.rinteln.de/aktionen-und-projekte/ informieren.

(Quelle: Stadt Rinteln)

(pr)

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