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Bürgermeisterkandidatin Andrea Lange zu Besuch bei Wesertekk

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(Rinteln) Auf dem Wesertekk-Areal am Weserangerbad trafen sich die Bürgermeisterkandidatin Andrea Lange und Anna-Lena Tegtmeier (SPD-Ratsmitglied und Vorsitzende des Ortsvereins) mit Arne Rörtgen und Levent Stein von Wesertekk.

Die Fläche am Weserangerbad wurde Wesertekk bereits 2016 von der Stadt Rinteln zur Verfügung gestellt. Unterstützung erhielt das Team um Stein und Rörtgen seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2013 von den Verantwortlichen der Stadt, dem Bauhof, der Stadtwerke Rinteln und den Bürgermeistern Buchholz und Priemer.

“Ein Team junger Leute hat sich 2013 entschlossen auf den Weg gemacht, ein neues Veranstaltungsformat für junge Menschen in Rinteln anzubieten. Das ist stark und in dieser Art bisher einmalig in Rinteln. Ich wollte das Team kennenlernen und hören, welche aktuellen Pläne es gibt“, so Andrea Lange.

2013 bestand Wesertekk aus einem 16-köpfigen Team, heute ist die Zahl auf 30 gestiegen. Auch wenn Wesertekk wie ein Verein organisiert ist, bislang fehlte jedoch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Aufgrund neuer gesetzlicher Grundlagen scheint die Eintragung als Verein 2021 nun endlich möglich zu werden. Wesertekk hat hierzu bereits die erforderlichen Schritte eingeleitet und hofft auf kurzfristige positive Mitteilung seitens des Finanzamtes.

Von links: Levent Stein und Arne Rörtgen vom Wesertekk-Team mit Bürgermeisterkandidatin Andrea Lange und der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Anna Lena Tegtmeier auf dem Wesertekk-Partyareal im Weserangerbad.

„Die Organisation der Veranstaltungen wollten wir nie in externe Hände geben. Das kam für uns von Anfang an nicht in Betracht, denn dies hätte auch Auswirkungen auf die Eintrittspreise gehabt. Die Eintrittspreise sollen auch für Schüler erschwinglich bleiben. Wir behalten deshalb von Anfang an alles in eigener Hand und ziehen bei der Organisation alle an einem Strang“, so Stein und Rörtgen. Beide betonen im Gespräch auch, wie wichtig positives Feedback für das Veranstaltungsteam ist. Wesertekk ist heute in der Szene etabliert; gibt aber auch die Message: „Abfeiern geht ohne Drogen, daher Finger weg von Drogen!“ Wesertekk ist es wichtig, dass auf ihren Veranstaltungen alle eine gute Zeit verbringen können.

Zu einer guten Veranstaltung gehört nicht nur ausgewählte Musik, sondern auch eine „Awareness“-Struktur. Awareness bedeutet so viel wie Aufmerksamkeit und grenzüberschreitendes Verhalten erkennen und eingreifen. Das Team von Wesertekk arbeitet bereits mit Unterstützung aus Hannover an einem solchen Konzept. „Wir haften persönlich als Veranstalter. Uns ist es wichtig, dass die Veranstaltungen ohne Komplikationen ablaufen. Das schafft auch Akzeptanz für weitere“, so Wesertekk.

2020 war für Wesertekk ein schwieriges Jahr, auch in finanzieller Hinsicht. „Hätten wir 2021 keine Veranstaltung durchführen können, hätten wir es finanziell kein weiteres Jahr geschafft. Denn die laufenden Kosten bleiben und müssen bezahlt werden, auch wenn keine Einnahmen durch Veranstaltungen zu verzeichnen sind“, so Stein.

Auf 2022 blickt Wesertekk aber zuversichtlich. Das Team wünscht sich Veranstaltung ergänzend auch in den Abendstunden. Wer Interesse hat bei Wesertekk mitzumachen: Levent Stein und Arne Rörtgen stehen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung.

„Angebote für junge Leute in Rinteln zu schaffen, ist enorm wichtig. Es gibt davon einfach noch viel zu wenig. Wesertekk führt seine Veranstaltungen seit 2013 eigenverantwortlich durch. Ich unterstütze Engagement und Eigeninitiative wie bei Wesertekk sowie weitere Ideen für Angebote für junge Leute. Rinteln braucht davon mehr“, so Lange. (pr/Foto: pr)

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