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Chillout-Lounge am Alten Hafen: Rintelner Projekt „#wesererleben!“ erhält 281.400 Euro Förderung

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(Rinteln) Heute erreichte uns die gute Nachricht: Das Land Niedersachsen fördert Mittel- und Grundzentren aus dem Amtsbezirk Leine-Weser mit insgesamt rund 880.000 Euro. Neben den Städten Holzminden, Pattensen und der Samtgemeinde Hoya erhält auch Rinteln Fördergeld. 281.400 Euro sind für das Projekt „#wesererleben!“ vorgesehen.

Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser schreibt dazu, das Rintelner Projekt habe „die Verstetigung des bereits begonnenen Dialogprozesses „Stadtentwicklung“ mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie weitere Stadtakteuren als auch die Entwicklung der Weseruferbereiche als Begegnungs- und Erlebnisraum mit dem Alten Hafen als „Herzstück“ zum Ziel.“

Mit dem Projekt möchte die Stadt frei zugängliche Räume für Sport, Spiel und Erholung als Gestaltungsraum für soziale Lebensperspektiven und ein lebendiges stadtgesellschaftliches Netzwerk schaffen.

Der Alte Hafen soll mit einer Bühne (für Stadtparty, Kleinkunst und Chöre), Bootsanleger und aus der Abtreppung des Ufers entstehenden Sitzplätzen ein Anker der Stadt an der Weser werden. Die Landzunge zwischen Weser und Hafen bildet eine zentrale, naturnahe Chillout-Lounge nicht nur der jungen Stadtgesellschaft. Es sind Sitzsteine als Logenplätze für den Sonnenuntergang über der Weser oder Konzerte auf der neuen Hafenbühne geplant. Die Wiese wird Picknickplatz mit Grillsteinen zum Barbecue.

Das Projekt „#wesererleben!“ sieht eine Chillout-Lounge an der Landzunge am Alten Hafen vor.

Mit zwei interaktiven Infopoints zwischen Beachclub/Biergarten und am Marktplatz sollen die Angebote an der Weser und am Markt verknüpft werden und wichtige Informationen für Gäste und Bürger (z.B. Stadthistorie und POI, Veranstaltungen, Toiletten, Gastronomie, Geschäftsöffnungszeiten) bieten.

An den Infopoints startet oder endet die neue interaktive Stadtrallye, deren Routen zukünftig auch von Jugendlichen mitgestaltet werden. Im Stil einer Schnitzeljagd finden Besucher besondere Orte, lösen dort verschieden Aufgaben und lernen so die Stadt und ihre Geschichten kennen. Zwei WLAN-Bänke mit Lademöglichkeit werden an den zentralen Jugend-Treffpunkten platziert. Zudem wird durch einen Lückenschluss eine Wegeverbindung unter der Weserbrücke geschaffen. (pr)

Hintergrund: Das Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ richtet sich primär an niedersächsische Klein- und Mittelstädte sowie Gemeinden und Samtgemeinden in ländlichen Räumen ab einer Einwohner*innenzahl von 10.000, in denen ein Grund- oder Mittelzentrum festgelegt ist. Diese Zentren übernehmen wichtige Versorgungsfunktionen für ihr Umland – etwa in den Bereichen medizinische Versorgung, Einzelhandel oder auch Kultur – und fungieren als wesentliche Motoren der regionalen Entwicklung. Ziel des Programms ist, die Initiierung stadtregionaler Kooperationen und die Entwicklung von Projekten zu stärken, die dazu beitragen, die Ankerfunktion von Mittel- und Grundzentren für die sie umgebenden ländlichen Räume zu stärken.

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