(Rinteln) Wie geht es weiter mit der Realisierung des Rintelner Spielplatzkonzeptes? Auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses brachte Dezernatsleiter Stefan Eggert-Edeler Licht ins Dunkel.
Das Planungsbüro „chora blau“ aus Hannover überplant bis zum 31. Mai des Jahres 25 Rintelner Spielplätze und eine Priorisierung der ersten Maßnahmen ist bereits durch die Verwaltung erfolgt. Die orientiert sich zum einen an den nötigsten Aufgaben bei den vorhandenen Spielplätzen, zum anderen aber auch an einer weitgehenden Gleichbehandlung von Kernstadt und Ortsteilen.
Diese ersten fünf Spielplätze werden durchgeplant
So stehen die ersten fünf Spielplätze fest, die vollständig durchgeplant und deren Planungen dann in den jeweiligen Ortsräten vorgestellt werden. Es sind der Spielplatz Stolzenegge in Westendorf, der Spielplatz in Ahe am Wackenpfade, auf der Festwiese in Goldbeck, sowie die Spielplätze Kendalstraße und Haydnweg. Eggert-Edeler stellte fest, dass aus Haushaltsresten aus 2023 bereits erste Beschaffungen stattgefunden haben.

Für die Umsetzung des Spielplatzkonzeptes stehen insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich bezuschusst die KfW-Bank Baumpflanzungen mit bis zu 80 Prozent der entstehenden Kosten. Die zweiten fünf Spielplätze sind dann der Spielplatz in Todenmann, Steinbergen am Steinmeiers Hof, Exten Regetestraße, der Spielplatz am Weseranger und der in Möllenbeck an der Schule.
Spielplatz Josua-Stegmann-Wall eine Katastrophe?
Matthias Wehrung ist Vorsitzender des Bauausschusses und er kritisierte, dass bislang nur 25 Spielplätze der Stadt in die Planungen einbezogen wurden. Beispielsweise sei der Spielplatz am Josua-Stegmann-Wall eine echte Katastrophe: „Es scheint mir so, als wenn nur die bislang von uns begangenen Spielplätze in die Planungen einbezogen wurden!“

Eggert-Edeler konterte: „Matthäus Sandal-Würtz, der die Verwaltung mittlerweile verlassen hat, hat eine sehr detaillierte Liste aller Spielplätze erstellt und jetzt müssen wir erst einmal anfangen!“ Sehr deutlich machte Eggert-Edeler aber auch, dass die vorhandene Mannschaft in seinem Verwaltungsbereich nicht ausreiche, um zeitgleich 50 Spielplätze zu planen.
(ot, Fotos: vu)



























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