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Container-Comeback: Diese Standorte werden künftig Altglascontainer-Sammelplätze

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(Rinteln) Nachdem die Situation um Altglascontainer im Stadtgebiet sowohl in der realen Welt (bei politischen Sitzungen) als auch im virtuellen Raum (bei Facebook) in jüngster Zeit immer öfter Gegenstand von teils hitzigen Diskussionen war, gibt es jetzt wieder erfreuliche Nachrichten.

Zunächst waren mehrere Containerstandorte aufgrund der illegalen Müllentsorgung gestrichen worden. Zur Erinnerung: Die Glascontainer gegenüber dem WEZ-Markt am Friedhof, die Container am Weseranger, an der Ostertorstraße und in der Straße Unter der Frankenburg wurden ohne Vorankündigung auf Anweisung der Stadt entfernt. Viele Rintelner fragten sich daraufhin, wohin sie künftig mit leeren Flaschen und Behältern fahren sollten – oder gar zu Fuß gehen, wenn sie kein Auto besitzen. Erst am vergangenen Wochenende kursierten in sozialen Medien Bilder von überfüllten Sammelcontainern an der Dauestraße und einer ganzen Reihe von daneben abgestellten, leeren Glasbehältern. CDU-Ratsmitglied Anthony Robert-Lee brachte das Thema auf der jüngsten Ratssitzung erneut auf den Tisch und konnte Bürgermeister Thomas Priemer die Zusage entlocken, dass über neue Standorte nachgedacht werde – oder auch über die Wiederbelebung jüngst abgebauter Containerplätze.

Der Altglascontainerplatz an der Dauestraße sorgte mit seinen überquellenden Behältern und den davor abgestellten Glasflaschen für hitzige Diskussionen in den sozialen Medien (Foto vom 13.12.2020)

Wo werden künftig (wieder) Container aufgestellt?

Wie Uwe Quindt, Leiter des Tiefbau- und Umweltamtes der Stadt Rinteln jetzt auf Rinteln-Aktuell-Nachfrage berichtete, sei die Entscheidung für drei weitere Standorte im Stadtgebiet in Absprache mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS) gefallen. Einer Sammelplatz soll vor dem Bauhof-Gelände im Emerten eingerichtet werden. Ein weiterer Containerstandort ist in der Nordstadt auf dem Parkplatz zwischen Bahnhof und Ostpreußenweg geplant. Und zuletzt feiert der Standort an der Ostertorstraße sein „Comeback“, dann mit angekündigten „baulichen Veränderungen“. Wie diese im Einzelnen aussehen, wird noch in einer gesonderten Pressemitteilung bekanntgegeben. Quindt rechnet damit, dass die Container – die Rede ist von drei Stück pro Standort – noch vor Weihnachten aufgestellt werden sollen.

Auch nach Abbau der Glascontainer an der Ostertorstraße hat sich die Müllsituation nicht verbessert. Hier will die Stadt mit „baulichen Maßnahmen“ gegensteuern und verhindern, dass der Müll in die dahinter verlaufende Exter fällt.

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