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Da kommt sogar der Postbote zum Knuddeln vorbei: Eiscafé Venezia läutet Frühling in Rinteln ein

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Das beliebte und traditionsreiche Eiscafé Venezia in Rintelns Fußgängerzone hat wieder geöffnet. Umberto Corazza und seine Familie haben den Betrieb aufgenommen und läuten gleichzeitig die Frühjahrssaison ein. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein: Noch bis vor wenigen Tagen herrschten in Rinteln Temperaturen wie in der Fußgängerzone, da wäre die Eisherstellung im Freien und ohne Kühlmaschinen geglückt. Jetzt erwärmen die ersten Sonnenstrahlen die Altstadt und bringen die Menschen zum Strahlen.

„Der Boden ist allerdings noch vereist, auch unser Kabelschacht für die Elektromarkise ist zugefroren“, schmunzelt Umberto mit Blick auf das aufgerollte Kabel vor dem Gebäude. Gerade gelingt es uns, ihm einige Eis-Neuheiten zu entlocken, da wird er schon wieder – wie so oft – begrüßt und umarmt. „Eeeendlich seid Ihr wieder da“, grüßt ein Ehepaar beim Schlendern durch die Fußgängerzone. Der Postbote schaut auch vorbei und bringt neben Briefsendungen eine große Umarmung für Umberto mit: Rechnungen gibt es ab morgen wieder, scherzen die beiden.

Umberto Corazza und Angelo Tomea und der Rest der Corazza-Familie, die nicht auf dem Foto anwesend sein konnte, freuen sich auf eine tolle neue Eis-Saison in Rinteln.

Jährlich bringt Familie Corazza Neuheiten von der Eismesse aus Longarone nach Rinteln

Zurück zu den Neuheiten. „Wir haben sieben neue Kreationen im Sortiment“, verrät Umberto, „die werden wir anbieten, sobald es etwas wärmer wird.“ Wir versuchen unser gesamtes Recherche-Geschick in die Waagschale zu werfen und mehr zu erfahren. So richtig verraten möchte der Gelato-Experte die Trumpfkarten noch nicht. Nur soviel: Es wird Joghurt-Eis mit Früchten wie Rhabarber in verschiedenen Variationen geben. Dazu Mascarpone und Panna Cotta „marmorisiert mit Kaffee, Amarena und mehr“. Seit 1960 betreibt Familie Corazza das Eiscafé Venezia in Rinteln. Fester Bestandteil des Geschäftsbetriebs ist die Schließung im Herbst und Rückkehr in die italienische Heimat. Dort tüfteln Umberto und seine Familie an neuen Eissorten, mit denen sie ihre Gäste begeistern möchten. Dazu gehört der jährliche Besuch der Internationalen Speiseeismesse in Longarone im Norden Italiens. Zum Abschluß möchten wir erfahren, welches Dessert der Chef über so viele süße Köstlichkeiten am liebsten aus seinem persönlichen Becher löffelt. Umberto überlegt kurz und sagt: „Zuppa Inglese und Malaga-Eis, da könnte ich mich reinsetzen!“

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