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Deckbergen: Feuerwehr-Neubau verzögert sich

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Im März diesen Jahres fand der Spatenstich zum Neubau des gemeinsamen Feuerwehrhauses der Wehren Deckbergen und Schaumburg an der B83 statt. Doch das Bauprojekt ist ins Stocken geraten, was zu einer Nachfrage der Ratsmitglieder Birte Bredemeier (SPD) und Heinrich Sasse (WGS) im Rat der Stadt Rinteln geführt hat. Beide sind auch im Ortsrat Deckbergen-Schaumburg-Westendorf vertreten und waren an den Gründen für die Verzögerung interessiert.

Baudezernent Stefan Eggert-Edeler nannte Statikberechnungen als Grund für die Bauunterbrechung des neuen Feuerwehrhauptquartiers. Es habe Nachforderungen eines Prüfstatikers gegeben, die nicht leicht zu erfüllen gewesen wären. Daraufhin hätten Unterlagen durch das Bauunternehmen überarbeitet werden müssen, erst dann könne man die Fertigung der Stahlbauteile in Arbeit geben. Der Sozialtrakt sei relativ weit fortgeschritten, Heizung und Elektroinstallation seien vorbereitet, in einigen Wochen könne mit dem Bau der Halle begonnen werden, hieß es. Das bedeutet allerdings auch, dass der angepeilte Fertigstellungstermin des 1,3-Millionen-Euro-Baus zum Jahresende nicht mehr eingehalten werden kann. Man liege nicht mehr im Terminplan, so Eggert-Edeler. Man sei zusammen mit dem Bauunternehmen bemüht, den Bau Anfang 2019 fertig zu bekommen. Dadurch werde sich allerdings auch der Zusammenzug der beiden Ortsfeuerwehren Deckbergen und Schaumburg um einige Zeit verzögern.

Auf unsere Nachfrage, ob die Verzögerung zu einer Verteuerung der Baukosten führen wird, antwortet Eggert-Edeler, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Mehrkosten angekündigt seien. Man gehe davon aus, dass der Kostenrahmen und das Auftragsvolumen „nicht überschritten werden“, da nur ganz geringfügige Änderungen vorgenommen würden. Diese sollen mit Einsparungen an anderen Stellen kompensiert werden.

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