(Rinteln) Am Klippenturm, dem beliebten Ausflugsziel für Wanderer und Touristen, sind Reparaturarbeiten nötig.
Wie jetzt im Bauausschuss durch Baudezernent Stefan Eggert-Edeler mitgeteilt wurde, ist die Auftragsvergabe in Vorbereitung. Die Sanierung soll noch in diesem Jahr beginnen, sie wird sich witterungsbedingt ins Frühjahr 2026 ziehen. Nachträglich teilt man aus dem städtischen Bauamt auf Nachfrage mit, dass die Aussichtsplattformen neu abgedichtet werden. Weiterhin werden Arbeiten an der Fassade durchgeführt.
Für die Bauarbeiten wurden Fördergelder aus der sogenannten „LEADER“-Maßnahme durch das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Höhe von 129.642,50 Euro bewilligt. Die restlichen Kosten in Höhe von 110.357,50 Euro werden von der Stadt Rinteln getragen. Insgesamt wird die Klippenturmsanierung voraussichtlich rund 240.000 Euro kosten.
Traditionell leuchtet der Klippenturm als rote „Kerze“ passend zur Vorweihnachtszeit hoch oben auf der Luhdener Klippe über Rinteln. Da für die Mauerwerksarbeit ein Gerüst benötigt werde, könne es zu Verzögerungen bei der Inbetriebnahme der Klippenturmkerze geben, heißt es aus dem Bauamt der Stadt Rinteln, „diese soll jedoch trotzdem dieses Jahr aufgestellt werden.“ Ob hinter dem Gerüst oder davor – leuchten soll es dem Vernehmen nach also auch in diesem Jahr.

Die Gaststätte soll ebenfalls weiterhin in Betrieb bleiben. Das Besteigen des Klippenturms wird während der Bauarbeiten allerdings nicht möglich sein. Veranstaltungen beim Klippenturm sollten nicht von den Arbeiten betroffen sein, heißt es weiter.

Mit der Erkenntnis der Sanierungsdauer bis Frühjahr 2026 wurde „vorsorglich ein Verlängerungsantrag bei der Förderstelle gestellt, da die Umsetzung und Abrechnung bis Ende Januar 2026 nicht realistisch erscheint“, so die Ergänzung aus dem Bauamt. Der Antrag wurde genehmigt, die Abrechnung muss bis Ende Mai 2026 erfolgen.























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