(Rinteln)
Friedrich-Wilhelm Hoppe war und ist ein Multitalent. Besonders seinem Wassersportverein Rinteln war er immer sehr verbunden. Er war nicht nur über Jahre der Vorsitzende des Vereins, auch sportlich trieb es ihn immer wieder mit dem Ruderboot aufs Wasser und seine Wanderruderfahrten waren legendär; und zwar nicht nur im WasserSportVerein, sondern auch beim DRV und einmal sogar im Weltruderverband.
Dem Wassersport verbunden
Mittlerweile muss er es ein wenig ruhiger angehen lassen. Hoppe wohnt in Bad Freienwalde an der Elbe. Doch seinen WSV hat er natürlich nicht vergessen. Ganz aktuell spendete er dem Verein einen gebrauchten C-Doppelvierer aus Holz, den Vorsitzender Sebastian Hube jetzt mit einem kleinen Feierakt offiziell in Betrieb nehmen konnte. Zuvor hatten Achim Kerker und Michael Koch dem Sperrholzboot noch einen neuen Anstrich verpasst.

Ein Boot mit Geschichte
Das Boot hat eine ganz besondere Geschichte. Es kommt aus der Traditionswerft „Fink & Sommerfeld“ (FiSo) aus Mölln und wurde 1989 vom Hamburger „Ruderinnen Club“ gekauft, hatte also anfangs ausschließlich Damen auf den Rudersitzen. Danach landete es beim Alster-Ruderverein „Hanseat“ aus Hamburg und die stellten es jetzt zum Verkauf.
Hoppe wurde darauf aufmerksam, machte den Deal mit dem Hamburger Verein klar und man einigte sich auf einen Preis von 1.250 Euro. Klaus-Henning Mühlenbrock vom Hamburger Verein war bei der Bootstaufe beim WSV als Gast mit dabei und konnte miterleben, wie Svenja Wöhler das Boot auf den Namen „Brandenburg“ taufte.

Das Boot wurde im Anschluss natürlich gleich auf dem Doktorsee Probe gefahren und die erfahrenen Ruderer des WSV im neuen C-Doppelvierer konnten feststellen: „Es läuft prima!“ Für Wanderruderfahrten taugt es eher nichts, da nehme man robustere Boote, so Sebastian Hube.
Aber wenn man mal flott unterwegs sein möchte, spielt das Boot seine Stärken aus.
(Text & Fotos: ot)

























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