(Rinteln) Die „Ranzigkeit des Bauzaunes“ in der Klosterstraße, dort, wo die „IMMAC“ eigentlich schon vor Jahren Servicewohneinheiten und eine Dialysepraxis bauen wollte, stand auf Antrag der RI-Fraktion jetzt auf der Tagesordnung des Rintelner Rates.
RI-Fraktionschef Prof. Dr. Gert Armin Neuhäuser, aus seinem Italienurlaub online zugeschaltet, konstatierte, dass entgegen der Rintelner Erhaltungssatzung der Abriss der Gebäude (Ex-Scheffler und Schaumburger Zeitung) genehmigt worden sei und er bezweifelte, dass die insolvente IMMAC ihr Bauversprechen einlösen werde. Die Bilder am Zaun seien gelinde gesagt „derangiert“ und Schmierereien mit Parolen seien mittlerweile aufgesprüht: „Wie soll das optisch weitergehen“, fragte Neuhäuser. Er sah auch in drei bis fünf Jahren hier noch keinen Bagger fahren.



Bürgermeisterin Andrea Lange, eher für zurückhaltende Töne bekannt, reagierte sichtlich angenervt: „Herr Prof. Dr. Neuhäuser beschäftigt sich mit dem Zaun, wir mit dem Gelände dahinter!“ Die Verwaltung habe vertrauliche Gespräche mit den Verantwortlichen der IMMAC geführt und sei zuversichtlich. Neuhäuser konterte: „Der Bauzaun ist nur das Symbol für die große Baulücke!“

Ulrich Seidel (CDU) hatte dann noch einen sehr kreativen Vorschlag: „Die Volksbank in Schaumburg könnte doch als Miteigentümer der IMMAC günstige Baukredite für eine Steigerung der Bauwilligkeit vergeben!“
(Text: ot, Fotos: vu)























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