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„Die Farbe des Todes ist nicht schwarz“: Dreharbeiten im Kloster Möllenbeck

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(Möllenbeck) Das Kloster Möllenbeck war am 24. Juli Mittelpunkt von Filmaufnahmen. Ein Fernsehteam war aus Düsseldorf angereist, um dort Bilder für einen längeren Film einzufangen. „Die Farbe des Todes ist nicht schwarz, Teil 1/2“ – so der Titel – wird das Leben der Darmstädterin Sabine Mehne aufzeigen.

Die Autorin Mehne war im Frühjahr 2018 auf Einladung von Frau Ingeborg Schumer, 1. Vorsitzende des Rintelner Hospizvereins, zu einem Gastvortrag im Kloster, um dort ihr Buch „Der große Abflug“ vorzustellen. Unter den Zuhörern befand sich damals auch die Journalistin Birte vom Bruck, die nun mit der Kamera nach Möllenbeck zurückkehrte. „An den Ort, an dem alles begann,“ sagt sie. Nicht nur der Inhalt des Vortrags von Sabine Mehne im Frühling 2018, auch die Art und Weise und die Klarheit, mit der diese über Leben, Tod und über das ihr widerfahrene Nahtoderlebnis – dieses ereignete sich in den 1990er Jahren während einer schweren Krebsbehandlung – sprach, hinterließen Spuren bei der Journalistin aus dem Rheinland. Die beiden Frauen blieben in Kontakt und beschlossen nach einer Reihe von Mails, Telefonaten und Wiedersehen am Ende, dass Sabine Mehne ihre besondere Geschichte Birte vom Bruck in die Kamera erzählen wird. Welche ungewöhnliche Wendung das Leben von Frau Mehne nach ihrem Nahtoderlebnis nahm, warum sie inzwischen verändert auf Tod und Leben blickt und sich für einen ganz anderen Umgang mit unserem Lebensende einsetzt, werden die Zuschauer in Teil 1 von „Die Farbe des Todes ist nicht schwarz“ erfahren. Die Dreharbeiten dafür sind so gut wie abgeschlossen. „Eine erfüllende, tief gehende Arbeit, die neue Perspektiven eröffnen kann.“, sagt Birte vom Bruck. „Und zugleich hatten wir viel Freude und haben oft gelacht.“

Von links: Clemens Weishaupt, Ingeborg Schumer und Birte vom Bruck im Kloster Möllenbeck.

Ingeborg Schumer vom Hospizverein Rinteln hatte für die angereisten Birte vom Bruck und Clemens Weishaupt (siehe Foto) im Vorfeld alle Vorbereitungen vor Ort organisiert, so dass die Arbeiten direkt beginnen konnten. „Frau Schumer hat uns sehr unterstützt und die Dinge wirklich leicht gemacht.“ „Zu spüren, dass man an einem gemeinsamen Strang zieht – nämlich dieses Thema näher ans Leben und ins Bewusstsein zu rücken – macht einfach Freude“, hieß es im Gespräch mit den Dreien dazu im Kloster. (pr)

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