(Rinteln) Nachdem bereits zwei junge Piloten des LSV Rinteln in den Ferien ihre ersten selbstständigen Überlandflüge absolviert hatten, zog an diesem Wochenende Lukas Weihmann nach.
Als dritter im Bunde meisterte er nicht nur die geforderten 50 km, sondern umrundete den Wendepunkt am Flugplatz Bohmte und flog anschließend direkt nach Rinteln zurück. Dank des guten Wetters nutzte er die Gelegenheit, sich und seinen Vereinskollegen die Abholung nach einer Landung in Bohmte zu ersparen.
Mit dem Trio Lukas Weihmann, Tim Ackmann und Nathan Mlambo kann der LSV Rinteln in der kommenden Saison somit auf drei neue Bundesligapiloten zählen, die hochmotiviert an den Start gehen.

Auch der Rest der Mannschaft nutzte die hervorragenden Bedingungen am Samstag. Wer nicht im Urlaub war, ging in die Luft. Gero Kuhlmann hatte sich vorgenommen, mit einem angemeldeten Flug von Rinteln über Lüneburg und Oschersleben die zusätzlichen Punkte mitzunehmen, die für die neue Wertung so wichtig sind. In etwas mehr als sechs Stunden absolvierte er fast 500 km – ein Flug, der zwar nicht in der Speedwertung erscheint, aber wertvolle Kilometerpunkte bringt.
Bei der Auswertung am Abend dann jedoch ein kleiner Dämpfer: Ein Wendepunkt war nicht korrekt umrundet worden. Die Extrapunkte waren damit dahin. Nach einem kühlen Getränk mit den Vereinskollegen am Stammtisch überwog aber die Freude über einen großartiges Flugerlebnis – und die Punkte kommen beim nächsten Mal wieder.
Die Piloten Bernd Goretzki, Reinhard Schramme – diesmal mit Copilot Bernd Konitz –, Daniel Schramm, Stephan Beck und Michael Sasse lieferten sich wie gewohnt ein internes Rennen um die Speedpunkte. Die Nase vorn hatte Bernd Goretzki, der mit seinem üblichen Startort Locktow westlich von Berlin einmal mehr die besseren Bedingungen im Osten für sich und die Vereinswertung nutzen konnte. Mit einem 2‑Stunden‑Speed von 131 km/h übertrumpfte er seine Vereinskollegen in Rinteln um gut 15 km/h.

Am Ende reichte es für die Rennpiloten des LSV im alten Wertungsformat des Online-Contest für Platz 5, während das Ergebnis im neuen WeGlide-Format erneut zeigte, dass der Verein dieses Regelwerk nur schwer erfolgreich bedienen kann.
Doch auch wenn die Erfolgsserie nach fünf Jahren eine Delle bekommt – was irgendwann jedem Spitzensportler oder Spitzenteam passiert – bleibt die Freude am sportlichen Vergleich ungebrochen.
Und die Aussicht, die nächste Saison mit mindestens drei neuen Scheinpiloten eröffnen zu können, denen man die Begeisterung für diesen Sport im LSV Rinteln vermitteln konnte, macht den Verein mehr als stolz.
(pr; Fotos: pr)































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