(Rinteln) Auf der jüngsten Ortsratssitzung informierte der städtische Direktor, Dr. Joachim Steinbeck, über Neuigkeiten aus dem Stadtgebiet und gab Antworten auf vorangegangene Anfragen:
Kehrzeiten in der Waldkaterallee
Die Einschränkungen für die Straßenreinigung aufgrund parkender Fahrzeuge bestünden im gesamten Stadtgebiet, sagte Steinbeck. Halteverbote, wie sie unter anderem für die Waldkaterallee angeregt worden waren, würden die Problematik nur in die ohnehin schon belasteten Nebenstraßen verlagern. Allerdings werde der Bauhof versuchen, die Kehrzeiten so weit nach hinten zu verschieben, dass die Fahrzeuge berufstätiger Anwohner kein Problem mehr darstellen, kündigte Steinbeck an.
Geschwindigkeit in der Hafenstraße
Kontrollen in der Hafenstraße hätten ergeben, dass es im westlichen Teil aufgrund parkender Fahrzeuge und der „Rechts-vor-links“-Regelung verhältnismäßig wenige Geschwindigkeitsüberschreitungen gebe. Im Mai oder Juni soll erneut eine Messung durchgeführt werden. Die Geschwindigkeitsanzeige werde turnusmäßig auch in der Hafenstraße zum Einsatz kommen.
Gehweg im Wilhelm-Busch-Weg
Der reparaturbedürftige Gehweg entlang des Wilhelm-Busch-Wegs befindet sich im Sanierungsplan der Stadt Rinteln. Die Arbeiten werden, sobald das Geld verfügbar ist, an einer Fachfirma vergeben.
Zugang zum Spielplatz wird renoviert
Der Zugang von der Krankenhäger Straße zu der Holzbrücke am Spielplatz befinde sich grundsätzlich in einem guten Zustand. Noch in diesem Jahr werde man die Zuwegung überarbeiten und die Oberfläche neu mit Splitt versehen. Auf dem Spielplatz selbst und entlang der Zuwegung könnten noch Bäume gepflanzt werden.
Graffitis den Garaus machen
Die Graffitis an der Sandsteinoberfläche unterhalb der Weserbrücke sollen durch eine Spezialfirma mittels Sandstrahlen entfernt werden, ohne die Oberfläche des Sandsteins zu beschädigen.
Verkehrssituation vor Mykonos
Aufgrund vergangenen Anfragen im Ortsrat, die Verkehrssituation für Fußgänger und Fahrradfahrer vor dem Mykonos-Restaurant in der Bahnhofstraße betreffend, berichtete Steinbeck von stichprobenartigen Kontrollen des Ordnungsdienstes. Behinderungen seien nicht festgestellt worden, was laut Steinbeck aber auch an der Jahreszeit und der coronabedingt geschlossenen Restaurants liege. Die Situation werde weiter beobachtet und das Gespräch mit den Betreibern hinsichtlich der Plätze für Fahrräder und Raucher gesucht.
Pflanzenbewässerung mit zusätzlichem Fahrzeug
Dem Bauhof steht zusätzlich ein umgerüstetes Allradfahrzeug zur Verfügung. Mit einem 3.000-Liter-Wassertank und einem sieben Meter langen, fernsteuerbaren Gießarm können Pflanzen künftig noch besser versorgt werden, so Steinbeck.
Efeu bleibt
Efeu, das in vielen Stadtbäumen zu sehen ist, werde regelmäßig in der Wintersaison über der Erde abgeschnitten. Die abgestorbenen Efeu-Teile würden jedoch in den Baumkronen verbleiben und nicht entfernt, dies sei Stand der Technik. (vu)