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Ein Meter Weser-Wasserstand bei der Polizeiübung in Rinteln

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(Rinteln) Gut einen Meter Wasserstand hat die Weser derzeit – bedingt durch die langanhaltende Trockenheit.

Bei diesem geringen Wasserstand gestaltet sich ein Rettungseinsatz für die Rintelner Polizei völlig anders als im vergangenen Jahr, als die Weser Hochwasser führte. Für die 25 Teilnehmer, die diesmal erneut Unterstützung von der Rintelner DLRG erhielten, war es eine neue Herausforderung.

Im Zuge der diesjährigen Weserübung führte der Fluss Niedrigwasser.

Die Weserübung wird bereits seit vielen Jahren in Rinteln durchgeführt

Nach einer Einweisung in einfache Befreiungsgriffe durch Jörg Balsmeyer und Lutz Hoppe von der DLRG Rinteln ging es zur Einstiegsstelle. Mit dabei waren auch Teilnehmer aus Osnabrück, Oldenburg, Hannover und Braunschweig, denn die Weserübung ist landesweit die einzige, die in einem Fließgewässer die Rettung von Menschen probt. Für einige der Teilnehmer war dies der erste Kontakt mit der Weser überhaupt.

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Man staunte darüber, dass man bei Niedrigwasser fast durchgehend im Fluss stehen kann. Trainiert wurden einfache Situationen wie das Anschwimmen zu einer Person, leichte Befreiungsgriffe und Transportschwimmen. Dabei wurde auch geprobt, ob die schusssichere Schutzweste beim Schwimmen hinderlich ist. Dazu wurden ausgesonderte Modelle genutzt, denn nach einem Einsatz im Gewässer ist die Weste nicht mehr einsatzfähig.

Nicht zu unterschätzen: Die Strömung der Weser ist stark

Ziel der Übung war es zu erkennen, dass die Weser trotz ihrer starken Strömung gewisse Anforderungen an die Retter stellt, die man jedoch mit entsprechender Kenntnis bewältigen kann. So ist es beispielsweise unmöglich, gegen den Strom zu schwimmen. Und der Einstieg über die Steine am Ufer ist bei Niedrigwasser mit Vorsicht zu genießen: „Keinen Sprung ins Wasser, auch keinen Flachköpper.“ Für die DLRG war es wieder einmal eine gute Erfahrung, die Polizisten mit ihrer Praxis zu unterstützen.

Einsatzkräfte sammeln lehrreiche Erkenntnisse für den Fall der Fälle

Was die Veranstaltung lehrte: „Ich muss meinen Gürtel in der Hose lassen, die Weste kann man abmachen, muss man aber nicht. Ich weiß jetzt, dass ich auf Höhe der zu rettenden Person in die Weser gehen sollte, Schuhe anbehalten und in jedem Fall vermeiden sollte, sich festhalten zu lassen!“

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(Foto: DLRG Vlotho)

Erkenntnisse, die auch die Rintelner Polizeikommissariatsleiterin Melanie Meinke machen konnte. Sie dankte der DLRG ausdrücklich für die seit Jahren anhaltende Unterstützung und auch der Feuerwehr Rinteln, dem THW Rinteln und der DLRG Vlotho, die jeweils mit einem Boot die Übung absicherten und dabei auch selbst Übungsinhalte probten, mit in ihren Dank einschloss.

(Text: ot, Fotos: ot, DLRG)

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