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„Einheitliche Maßstäbe anlegen“: WGS zeigt sich irritiert gegenüber Bedenken der Landesstraßenbaubehörde

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Irritiert hat WGS-Fraktionsvorsitzender Dr. Gert Armin Neuhäuser die Bedenken des Landesstraßenbauamtes (wie in einem Zeitungsartikel berichtet) gegen den Bau eines Kreisels an der Kreuzung Extertal-/Seetorstraße zur Kenntnis genommen. Wir berichteten HIER über den Antrag der WGS.

„Unter Federführung des Landesstraßenbauamtes ist doch gerade erst die Umgehungsstraße an der Tonkuhle gebaut worden, und dies immerhin mit gleich zwei Kreiseln: Einem an dem belebten Einkaufszentrum selbst, und einem an der JET-Tankstelle mit sogar noch einer weiteren parallelen Abbiegespur“ so Neuhäuser – „ohne dass hier vergleichbare Bedenken geäußert worden wären!“

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Unter der Federführung des Landesstraßenbauamtes seien zwei Kreisverkehre (bei JET und an der Großen Tonkuhle) errichtet worden, so Dr. Neuhäuser (WGS), ohne dass Bedenken geäussert wurden.

Neuhäuser stimmt dem Fahrrad-Club ADFC (der das Thema Kreisel an der Stelle ebenfalls kritisch sieht) zu, dass Kreisverkehre für Radfahrer natürlich nur sinnig sind, wenn die Radwege in den Kreisverkehr integriert sind; dies genau müsse aber auch bei einem Kreiselbau geschehen. „Dass die Kreuzung gegenwärtig als Unfallschwerpunkt zu bezeichnen ist, liegt doch aber gerade daran, dass die relativ weit abgesetzten und nicht integrierten Radwege oft erst während des Abbiegevorgangs und damit beim Beschleunigen wahrgenommen werden“ so Neuhäuser weiter.

Die WGS weist darauf hin, dass die Kreuzung im Übrigen sicher nicht viel mehr als der Kreisel am Einkaufszentrum Tonkuhle vom Radverkehr genutzt wird: „Denn der überwiegende Radverkehr zum Schulzentrum wird über den Graebeweg abgewickelt – das kann sich jeder morgens ansehen!“ so Neuhäuser abschließend. (pr)

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