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Einwohnerstatistik der Stadt Rinteln für 2016

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Die Stadt Rinteln hat die Einwohnerstatistik und Statistik der Geburtenjahrgänge und Altersgruppen zum Stichtag 31.12.2016 im Internet veröffentlicht. Aus den Zahlen des städtischen Einwohnermeldeamtes geht hervor, dass zum letzten Tag in 2016 in der Stadt Rinteln 27.236 Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnsitz gemeldet waren. Das ist ein Anstieg gegenüber 2015 um 0,3%.

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(Grafik: Stadt Rinteln)

Gegenüber dem Bestandsjahr 2015 ist die Einwohnerzahl um 0,3 % gestiegen. Der Ausländeranteil ist mit 8 % gegenüber 2015 gleich geblieben. Der Anstieg der Einwohnerzahl schlägt sich zum 31.12.2016 auch in den Geburtenjahrgängen 0 bis 3 Jahre und 7 bis 10 Jahre nieder. Die Zahl der 4 bis 6-jährigen fällt im aktuellen Berichtsjahr niedriger aus. Der Anteil der über 65-jährigen steigt weiter an. Er liegt zum 31.12.2016 bei 23,41 %.

Ein zentraler Grund für den stärkeren Zuzug ab 2014 liegt im Flüchtlingszustrom, der offensichtlich nicht dauerhaft anhält. In 2016 näheren sich die Zahl des Zuzugs wieder der des Wegzugs an.

Viele junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren ziehen weg.

Ein Vergleich der Mittelwerte von Zu- und Wegzugszahlen nach Alter lässt erkennen, dass ein tatsächlicher Wanderverlust vor allem von Menschen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren zu verzeichnen ist.

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(Grafik: Stadt Rinteln)

Der tatsächliche Wanderverlust in der Stadt Rinteln liegt vor allem in der Altersgruppe der 18 bis 25-jährigen. Die Abwanderung von Personen im jüngeren oder höheren Alter gleicht sich durch den Zuzug von Personen des gleichen Alters meist aus oder liegt über dem Abgang. „Mit Bezug auf den Wirtschaftsstandort Rinteln steckt in diesem Ergebnis eine große Herausforderung im demografischen Wandel. Im Arbeitsmarktbericht der Stadt Rinteln zeigt sich, dass der Anteil der unter 25-jährigen in den letzten Jahren tendenziell gleichbleibend war. Der Anteil der Beschäftigten über 55 Jahre ist zeitgleich gestiegen“, schreibt die Demografiebeauftragte der Stadt Rinteln, Linda Mundhenke, in ihrem Bericht. Und weiter: „Treten diese älteren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den nächsten Jahren aus dem Erwerbsleben aus und verzeichnet die Stadt weiterhin Wanderverluste bei potentiellen Nachwuchskräften, droht ein Fachkräftemangel.“ (pr)

 

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