(Rinteln) Am 28. Dezember gegen 12:00 Uhr fiel zwei Polizeibeamten ein PKW auf, dessen Scheiben nicht ordnungsgemäß vom Eis befreit waren.
Trotzdem fuhr das Fahrzeug auf der Straße „Am Doktorsee“ in Rinteln. Der Fahrer, ein 23-jähriger Obernkirchner, wurde daraufhin einer Kontrolle unterzogen. Im Rahmen dieser Kontrolle legte der Mann zwei „internationale Führerscheine“ vor.
Aufgrund der Machart der vorgelegten Führerscheine ergab laut Polizei sich der Verdacht, dass es sich nicht um echte Dokumente handelt. Bei der Überprüfung stellte sich dann heraus, dass die Dokumente lediglich Übersetzungen waren, die man im Internet käuflich erwerben kann. Der Fahrer konnte dann nur noch einen Führerschein aus Pakistan vorlegen. Da er aber schon deutlich länger als sechs Monate in Deutschland wohnt, wurde dieser nicht mehr anerkannt.
Die Polizei hat daher gegen den Obernkirchner ein Ermittlungsverfahren, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Für den Halter des benutzten PKW hat das Ganze auch noch ein Nachspiel. Gegen den 43-jähriger Rintelner wird jetzt ebenfalls ermittelt. „Als Fahrzeughalter hätte er sich davon überzeugen müssen, dass der Obernkirchener über einen Führerschein verfügt. Tut man das nicht, dann macht man sich als Fahrzeughalter strafbar“, so die Polizei abschließend.
(pr)


























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