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Ellersiek´scher Garten im Rintelner Dingelstedtwall erwacht zum Leben

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(Rinteln) Mit einem Beschluss des Ortsrats Rinteln am 19. August 2025 wurde der Grundstein für die Wiederbelebung des ehemaligen Gartens der Familie Ellersiek mit seinem historischen Teehäuschen gelegt.

Parallel zur Neugestaltung der angrenzenden Grünfläche am Dingelstedtwall – unter anderem mit neuen Wegen und Pflanzungen – wurden inzwischen auch im sogenannten Ellersiek’schen Garten umfangreiche Maßnahmen umgesetzt.

Im Dingelstedtwall hat sich viel getan

Dieses Foto zeigt das Grundstück im Januar 2024.

Auf Anfrage der Stadt hat der „Heimatbund der Grafschaft Schaumburg e.V.“ die Trägerschaft und Koordination des Projekts übernommen. Mittlerweile hat sich eine gut eingespielte Gruppe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern zusammengefunden, die sich ehrenamtlich für die Aufwertung des Geländes einsetzen.

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Von Seiten der Stadt Rinteln wird das Vorhaben durch Josefine Wahl, der Koordinatorin für Natur-, Umwelt-, und Klimaschutz, unterstützt.

Seit dem Spätsommer des vergangenen Jahres ist bereits viel geschehen. So wurde unter anderem ein schmuckes, neues
Gerätehaus mit finanzieller Unterstützung der Stiftung für Rinteln errichtet sowie die vorhandenen Obstbäume unter fachkundiger Anleitung geschnitten und vom Efeu befreit.

„Aktuell engagieren sich rund 15 Ehrenamtliche aus dem Rintelner Stadtgebiet, die den Garten u.a. mit Obst- und
Gemüseanbau, Staudenbeeten, Heilkräutern und Naturschutzecken wieder mit Leben füllen und dauerhaft pflegen möchten“, berichtet Dr. Stefan Meyer vom „Heimatbund der Grafschaft Schaumburg e. V.“. Die über Jahre verwilderte Fläche
rund um den repräsentativen Pavillon erfahre dadurch eine neue Wertschätzung und wird gleichzeitig ökologisch aufgewertet.

Erster großer Garteneinsatz im April

Am 25. April 2026 fand schließlich der erste große „Garteneinsatz“ statt. Dabei wurden unter anderem 60 Weinreben der pilzresistenten Sorte „Solaris“ gepflanzt. Die Trauben eignen sich nicht nur zur Weiterverarbeitung, sondern können auch direkt als Obst verzehrt werden. Dies spielt insbesondere im Hinblick auf die geplante Zusammenarbeit mit der IGS Rinteln eine wichtige Rolle. Kinder und Jugendliche sollen dort die Möglichkeit erhalten, im Rahmen von Obst- und Gartenbau nachhaltige Formen der Landnutzung kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln was im Sinne der Umweltbildung viele positive Effekte bringt.

Dr. Stefan Meyer vom Heimatbund der Grafschaft Schaumburg e.V. inmitten der neu gepflanzten Weinreben.

15 Ehrenamtliche engagieren sich

Zum Schutz vor Vandalismus wurde der Garten räumlich vom öffentlichen Grünbereich getrennt. Die Fläche soll zukünftig nicht ausschließlich den aktiven Ehrenamtlichen vorbehalten bleiben. Geplant sind regelmäßige Öffnungstage für die Öffentlichkeit, um den Austausch über Obst- und Gartenbau sowie Naturschutz zu fördern. Auch kleinere Veranstaltungen sollen dort stattfinden können. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen hierzu an den Heimatbund richten.

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Die erste Gelegenheit, den neu gestalteten Garten zu besichtigen, bietet sich am 20. Juni 2026 im Rahmen der
Museumssommernacht in Rinteln. Die Fläche wird an diesem Tag von 15.00 Uhr bis etwa 21.00 Uhr für Besucher geöffnet sein.

(pr; Fotos: Stadt Rinteln)

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