(Engern) Für Bürgermeisterin Andrea Lange war es eine Herzensangelegenheit, die 29 Startgruppen beim zwölften Engerschen „Gänsemarsch“ auf den 8,5 Kilometer langen Weg durch Engern und die angrenzende Gemarkung zu schicken.
Sie hatte auf ihrem Geburtstag bereits am Morgen einige Starter auf die „Große Weserrunde“ geschickt und freute sich, dass in Engern Ortsbrandmeister Thomas Reese und 44 aktive Helfer aus dem Dorf und der Feuerwehr die zehn Stationen des Marsches betreuten.

Reese, bewaffnet mit einem stattlichen Blumenstrauß, war stolz darauf, dass der „Gänsemarsch“ im Dorf auch nach Jahren noch eine steigende Beliebtheit erfahren darf und für die Bürgermeisterin sind solche Veranstaltung lebendiges Zeichen dafür, dass Teamgeist und Gemeinschaft gestärkt werden.

Sie schickte die Gruppe „Krankenhagen 1“ auf den Weg und bereits die Zahl deutet darauf hin, dass aus verschiedenen Ortsteilen der Stadt gleich mehrere Gruppen an den Start gingen. Unterwegs stießen sie auf so herausfordernde wie lustige Spiele wie einen alternativen Wasserantrieb für eine Plastiktruhe oder auch Spiele mit Poolnudeln. Immer stand Wasser im zentralen Mittelpunkt der Spiele und als erstes mussten die Mannschaften mit einer Handspritzpumpe und einem Strahlrohr auf einem Helm montiert in ein Zielrohr spritzen und dabei so viel wie möglich Wasser einsammeln.

Ein großer Spaß, der sich wie ein roter Faden durch den Gänsemarsch zog. Am Nachmittag konnte Reese dann mit der Ortswehr Volksen den Sieger des zwölften Engerschen „Gänsemarsches“ küren. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Ortsfeuerwehren aus Hohenrode und Uchtdorf.
Doch es waren nicht nur Feuerwehren, die sich aktiv am Gänsemarsch beteiligten, auch Firmengruppen und Freundeskreise waren dazu eingeladen und auch gekommen, so zum Beispiel die „Plötchenleser“ oder die „Möllenbecker Jungs“, das „Chaos Team“, die „Schweinegruppe“ und die „Engerschen Mädels“ sowie die „Faultiere“.
Für Reese stand aufgrund der großen Resonanz schnell fest: „Der Gänsemarsch hat in Engern einen festen Platz im Veranstaltungskalender!“
(Text & Fotos: ot)




























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