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Erinnerung an Prince Rupert School: Kunstobjekt von Georg Schmidt-Westerstede hat neuen Standort gefunden

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(Rinteln) Die Tiefbauarbeiten, die das Unternehmen BIG – Baugrund Investment Gesellschaft mbH, auf dem Gelände der ehemaligen britischen Schule Prince Rupert School – Wilhelm Busch Weg durchführt, gehen voran.

Auf dem Grundstück der BIG findet sich ebenfalls das Kunstobjekt von Georg Schmidt-Westerstede.

Das Umsetzen des rund fünf mal zehn Meter großen und über 150 Tonnen schweren Kunstobjekts wurde nun durch die BIG in den vergangenen Tagen realisiert, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Seit dem Abzug der britischen Streitkräfte 2014 war die Zukunft des Kunstobjekts von Schmidt-Westerstede lange unklar – insbesondere aufgrund der Abmessungen, des enormen Gewichts und den dadurch bedingten hohen Kosten einer Umsetzung.

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Das Kunstwerk stand zuvor am ehemaligen Eingang zur Prince-Rupert-School. (Archivfoto: vu)

Durch die von der BIG GmbH unternommenen Anstrengungen, sei es möglich gewesen, dass Kunstobjekt vor Ort zu versetzen. „Die BIG stand dazu regelmäßig mit der Verwaltung der Stadt Rinteln im Austausch und bekräftigte stets ihren Wunsch, dass Kunstobjekt erhalten zu wollen“, so die Verwaltung.

Kunstwerk an der ehemaligen Prince-Rupert-School wird gerettet

Um das große und schwere, konkav gebogene Kunstwerk, bestehend aus Beton mit Glaseinlagen, zu transportieren, war eine fachgerechte Zerlegung in mehrere Teile erforderlich. Trotz der zusätzlichen Kosten, hatte sich die Baugrund Investment GmbH bereits frühzeitig dafür ausgesprochen, das Kunstwerk für die Rintelner Bürger zu erhalten und damit auch die Erinnerung an die Zeit der Prince Rupert School in Rinteln zu bewahren.

Angestrebt war, die Umsetzung des Kunstobjekts bis Mitte August 2026 abgeschlossen zu haben. Diese Umsetzung ist nun aber bereits seit der letzten Maiwoche erledigt. So könnte der Städtepartnerschaftsverein aus Kendal, bei seinem nächsten Besuch im August in Rinteln vielleicht schon das Kunstobjekt am neuen Standort betrachten.

Das Kunstobjekt wurde zersägt und an einen neuen Standort auf dem Gelände der ehemaligen Prince-Rupert-School versetzt. (Foto: ot)

Als neuer Standort des Reliefs wurde die süd-östliche Seite des neuen Baugebietes am Wilhelm-Busch-Weg angegeben. Das Kunstwerk bleibt damit zentral im Gebiet der ehemaligen Schule und kann vom Wilhelm-Busch-Weg aus auch weiterhin von Passanten betrachtet werden.

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„Das Kunstobjekt aus Beton mit Einlagen aus Glasmosaik von Georg Schmidt- Westerstede findet damit nach Jahren der Ungewissheit einen dauerhaften Platz und erinnert auch zukünftig an die Zeit der Prince Rupert School in Rinteln“, heißt es abschließend aus dem Rintelner Rathaus, „das Kunstwerk bleibt sichtbar, seine Geschichte lebt weiter.“

(Text: pr; Foto: ot)

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