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Es wird turbulent: Sturm „Friederike“ ist unterwegs

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Was für eine Wetterwoche. Zuerst Gewitter, dann Regen und Schnee, als nächstes zieht am Donnerstag Sturm Friederike über Deutschland und auch die Region um Rinteln. Bereits seit Anfang der Woche warnen Wetterdienste vor den möglichen Folgen des Sturmtiefs, das sich über den Atlantik in Richtung Europa bewegt, doch genaue Prognosen sind schwierig: Der Sturm kann seine Zugrichtung verändern oder unterwegs abschwächen.

Aktuell hat es den Anschein, dass „Friederike“ mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern über uns hinwegfegen wird. Die Meteorologen von „Kachelmannwetter.com“ rechnen in tiefen Lagen sogar mit Geschwindigkeiten von über 120 km/h, der „Weather Channel“ spricht von Geschwindigkeiten um 130 km/h und Orkanböen an Küsten und im Bergland. In Rinteln, so die Vorhersage vom „Wetterkanal“, kann der Wind um die Mittagszeit (je nach Wettermodell) Geschwindigkeiten von rund 90 Kilometern pro Stunde erreichen. Dazu gibt es Niederschläge, es wird etwas wärmer. Genaue Prognosen gestalten sich je nach Ort schwierig, da ein schwerer Sturm und „kaum Wind“ dicht beieinander liegen können, heißt es.

Fest steht: Der Aufenthalt im Freien sollte am morgigen Donnerstag, wenn möglich, vermieden werden. Bäume können umstürzen, Äste abbrechen und herabfallen. Ebenso können Menschen durch umherfliegende Gegenstände verletzt werden. Behinderungen des Straßen- und Zugverkehrs sind möglich.

Einen ständig aktualisierten Ticker zum Thema Sturmtief finden Sie auf der Internetseite Wetterkanal.

Nachtrag 11:16 Uhr: Inzwischen hat auch der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor schweren Sturmböen herausgegeben. Es drohen demnach Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h aus westlichen Richtungen. Gefahr bestehe zudem vor orkanartigen Böen um 115 km/h und starken Schauern und Gewittern über 120 km/h.

Bei Sturm und Orkanböen können immer wieder Bäume umstürzen und auf Häuser, Straßen oder Schienen fallen (Archivfoto).

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