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EU-Projekttag an Schulen: „2035 – Mein Rinteln in Europa“

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(Rinteln) Jedes Jahr gehen deutschlandweit Politiker in die Schulen und diskutieren mit jungen Menschen über Europa. An den BBS Rinteln war dies am Montag der Fall.

Die Schüler des Standortes Kreishandelslehranstalt diskutierten mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Becker über die Perspektiven Rintelns in Europa.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Karsten Becker (li.) lässt sich von den Schülern die Ergebnisse des Projekts vorstellen.

Der 11. Jahrgang der Beruflichen Gymnasien der BBS Rinteln erarbeitete dazu im Rahmen eines EU-Projekttages einen Galeriegang zum Thema: „2035 – Mein Rinteln in Europa“.

Mithilfe der Szenariotechnik wurden die Entwicklungsmöglichkeiten Rintelns anhand verschiedener Faktoren (Demografie, Wirtschaft, Digitalisierung) entwickelt. Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung arbeiteten die Schüler in Kleingruppen an ihren Handlungsprodukten – Plakate, die trichterförmig die Perspektiven der Stadt Rinteln (Best Case und Worst Case) bei Berücksichtigung diverser Einflussfaktoren darstellen. Der Kreativität waren hierbei keine Grenzen gesetzt, solange die Zukunftsszenarien realitätsnah entwickelt wurden.

Eine Woche später – am 30. Mai – wurden die Ergebnisse des Projekttages präsentiert und es gab ausführliche Gelegenheit zum Austausch. Karsten Becker informierte sich über die Zukunftsvorstellungen und ließ sich diese und den Arbeitsprozess von den Schülern erläutern, um anschließend darüber zu diskutieren. Besonders intensiv wurde über die Bedeutung der Digitalisierung, die demografische Entwicklung Rintelns und den sozialen Wohnraum debattiert.

Rintelns Zukunft: Die Schüler beraten über verschiedene Szenarien.

Becker nahm die Ergebnisse und Gesprächsanlässe der Schüler zum Anstoß, um die junge Generation zur aktiven Gestaltung der Politik, ob im Kleinen oder im Großen, aufzurufen. Keine Zeit der Historie sei je so volatil wie die aktuelle. Wir alle stünden vor der Herausforderung des lebenslangen Lernens und der stetigen Veränderung. Daher sei eine aktive Mitgestaltung der beste Weg der Einflussnahme.

Damit ist das Ziel des Projektes erreicht – neben der kreativen Auseinandersetzung mit komplexen Sachverhalten sollten die Schüler eine Methode kennenlernen, die so oder in ähnlicher Form in demokratisch-politischen Prozessen eingesetzt wird. Der didaktische Schonraum der Schule erfüllt somit eine demokratische Brückenfunktion zur Bildung mündiger Bürger. (pr/Foto: pr)

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