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Feuerwehr Rinteln: Nachwuchs ist durch starke Kinder- und Jugendwehr gesichert

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(Rinteln) Der Schock steckte am Jahresende 2023 tief in den Knochen der Rintelner Feuerwehrleute, denn fast hätte es sie selbst in ihrem Stützpunkt an der Seetorstraße getroffen.

Nur durch den massiven Einsatz von Sandsäcken konnte das Haus geschützt werden und Ortsbrandmeister Sebastian Westphal forderte auf der Jahreshauptversammlung der Wehr, dass die Stadt Vorsorgemaßnahmen betreibt, damit es zu keinem Schadensereignis am Feuerwehrhaus durch Hochwasser kommt.

Sebastian Westphal fordert präventive Hochwasserschutzmaßnahmen am Rintelner Feuerwehrhaus.

Freude kam bei Westphal auf, als er im November 2024 die neue Drehleiter in den Dienst stellen konnte. Die alte hatte immer wieder durch Schäden auf sich aufmerksam gemacht. Berufsfeuerwehrmann Sven Thiele hatte seine Erfahrungen in die Planung des neuen Fahrzeugs mit einfließen lassen und erhielt dafür ein Präsent von Westphal.

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Stadtbrandmeister Tim Schinz stellt für März 2025 den neuen Gerätewagen Logistik in Aussicht.

Und das nächste neue Fahrzeug ist bereits im Anmarsch. Im März soll der neue Gerätewagen Logistik kommen. Bei einem erstmals durchgeführten internen Leistungsvergleich der drei Wehrgruppen konnte sich Sven Mäklers 1. Gruppe gegen die beiden anderen durchsetzen.

Platz Eins für die Gruppe eins mit Sven Mäkler beim internen Feuerwehrwettkampf der drei Gruppen.

Der Nachwuchs ist gesichert

Damit die 81 Frauen und Männer der Aktivenabteilung auch künftig immer gut aufgestellt sind, sorgen die Kinder- und Jugendfeuerwehr für stetigen Nachwuchs mit immerhin 38 aktiven Kindern und Jugendlichen. Zudem kommt auch eine stattliche Zahl von Quereinsteigern dazu, freute sich Westphal. Immerhin mussten die Blauröcke der Schwerpunktwehr im letzten Jahr 239 Alarmierungen bewältigen, darunter Groß-, Mittel- und Kleinbrände, aber auch – wie in jedem Jahr – Fehlalarme (42) mit einer großen Zahl an „Stammkunden“ bei Brandmeldeanlagen. Westphal riet hier zu mehr Wartung der Anlagen: „Für uns ist jede Alarmauslösung erst einmal ein Echtalarm!“

Geehrt wurden für 25 Jahre Jennifer Luthe (Mitte), für 40 Jahre Michael Fritz (re.) und für 60 Jahre Horst Werner (li.).

Befördern konnte Westphal Lena-Marie Görling, Tobias Moschüring, David Davnik, Jannes Blaue, Collin Bork, Adrienne Bronner, Philip Siebold, Sophia Elstner, Niklas Rinne und Lennox Emmerich zu Feuerwehrleuten. Oberfeuerwehrmann/-frau wurden Kevin Görling, Jasmin Haupt, Shawn Schöttker und Adrian Niepelt. Zum Oberlöschmeister wurden Benjamin Pätzold und Julian Ladwig befördert. Hauptlöschmeister wurden Frank Tiebe, Marten Danger, Hendrik Leibig, Ingo Frommelt und Sascha Schäfsmeier-Fischer befördert. Ortsbrandmeister Sebastian Westphal selbst wurde Hauptbrandmeister. Geehrt wurden für 25 Jahre Jennifer Luthe, für 40 Jahre Michael Fritz und für 60 Jahre Horst Werner.

Sebastian Westphal (re.) wird zum Hauptbrandmeister befördert.

Stadt ist sich ihrer Verantwortung bewusst

Bürgermeisterin Andrea Lange betonte in ihrem Grußwort, dass sich die Stadt ihrer Verantwortung für die Feuerwehren bewusst sei. Trotz Finanzschwäche müsse sie die Ausstattungsgrundlagen zur erfolgreichen Einsatzbewältigung schaffen. Lange stellte noch für dieses Jahr die Aufstellung eines Feuerwehrbedarfsplans in Aussicht und forderte alle städtischen Wehren dazu auf, hier konstruktiv mitzuarbeiten. Für das neue Logistikzentrum seien die Planungen bereits weit fortgeschritten und werden jetzt noch feinjustiert. Stadtbrandmeister Tim Schinz zeigte sich offen für die Bedarfsplanung, bei der Schwerpunkte für die Arbeitsbewältigung in den jeweiligen Ortswehren gesetzt werden sollen.

Hauptlöschmeister wurden Frank Tiebe, Marten Danger, Hendrik Leibig, Ingo Frommelt und Sascha Schäfsmeier-Fischer.

Landkreis rüstet in Sachen Hochwasserschutz auf

Mit der Gründung einer neuen Hochwasserschutzeinheit, einer zweiten Sandsackfüllmaschine und weiteren technischen Neuigkeiten werde der Landkreis schlagkräftiger aufgestellt sein zur Unterstützung der Wehren im Kreis bei Hochwasserlagen. Auch würden Einsätze „bunter“ durch die Einbindung des THW und des DLRG Wasserrettungszuges.

Zum Oberlöschmeister wurden Benjamin Pätzold und Julian Ladwig befördert.

(ot)

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