(Steinbergen) Ortsbrandmeister Lars Hildebrandt kann in seinem letzten Amtsjahr zufrieden sein mit der Stärke seiner Mannschaft. Er kündigte an, dass man im Kommando schon an seiner Nachfolge für die Wahl arbeite und Gruppenführer Pascal Rinne in den Startlöchern stehe.
38 Aktive halten der Ortswehr Steinbergen die Treue und das bei 235 Mitgliedern. Und wie stark verbunden die Aktiven und Förderer mit ihrer Wehr sind, das zeigten auch die Ehrungen. Karl Heinz Rinne konnte für 50 aktive Jahre ausgezeichnet werden, als Förderer wurden für 40 Jahre Rolf Hartmann und für 25 Jahre Stefan Strottmann geehrt. Die Ehrungen für Rolf Siekmann und Reinhard Möller für 25 Jahre werden nachgeholt.

Künftig dürfen sich nach ihrer Beförderung Marlon Köller, Elias Ott und Felix Hildebrandt Oberfeuerwehrmänner nennen. Zur Feuerwehrfrauanwärterin wurde Irina Rinne ernannt. Sie will sich künftig verstärkt um die Kinderfeuerwehr im Ort kümmern. Eine besondere Auszeichnung gab es für Schriftführer Helmut Krimp. Der Hauptlöschmeister erhielt für seine besonderen Verdienste die Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Mit großem Dank verabschiedete Hildebrandt den langjährigen Gerätewart Dirk Seelking. Seine Nachfolge treten Christopher Kappl und Leon Lutter an, die beide auch schon den notwendigen Führerschein der Klasse CE absolviert haben.

Das Einsatzgeschehen ist in Steinbergen Jahr für Jahr im Vergleich zu andereren Ortswehren hoch. 36 Mal mussten die Ehrenamtlichen zu Einsätzen ausrücken, darunter auch ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 83 Anfang des Jahres 2025, der viele Kameraden noch lange beschäftigte. Auch viele Brandeinsätze galt es zu meistern. Hildebrand und seine Kameraden freuten sich über einen neuen Türöffnungssatz, der seit letztem Jahr in Betrieb genommen wurde. Türöffnungen zählen immer wieder zu den Anforderungen an die Wehr. Neben den Einsätzen wurden auch mehrere Übungen mit dem dritten Zug der Kreisfeuerwehr durchgeführt sowie Atemschutzübungen.

Lars Hildebrandt betonte in seinem Bericht, dass die Feuerwehr kein Hobby wie jedes andere sei, sondern ein Dienst an der Gesellschaft. Und das gelte es auch zu würdigen. Als fleißigste Wehrmitglieder wurden Denise Werner (Platz eins), Marlon Köller und Dirk Seelking ausgezeichnet.
(Text & Fotos: ot)



























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