Das Online News-Magazin für Rinteln und die Umgebung.

Feuerwehr Todenmann: Zugeparkte Ausfahren sorgen für Ärger

Premium Banner 1a
Premium Banner 1a

Dass Schilder oft nur als Empfehlung wahrgenommen oder gleich ganz ignoriert werden, davon konnte der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Todenmann, Rolf Marchlewski, auf der Jahreshauptversammlung ein Lied singen. Sechs Parkplätze auf der Nordseite des neuen Feuerwehrhauses sind für Einsatzkräfte freizuhalten, so besagt es ein Schild. Doch es wird regelmäßig ignoriert.

„Selbst vor der Ausfahrt und den Alarmtüren wird geparkt, so dass wir nicht in die Halle kommen und auch nicht mit den Fahrzeugen rausfahren können“, so Marchlewski mit der eindringlichen Bitte in Richtung Ortsrat, hier etwas zu unternehmen. Fotos und schriftliche Informationen an die zuständigen Stellen hätten bisher jedenfalls nichts gebracht. Im Fall des Falles hätte so ein Zuparken möglicherweise fatale Folgen. Insgesamt zehn Mal rückten die Brandschützer aus dem Kirschendorf im vergangenen Jahr aus. Vier Brandeinätze, darunter in der Friedrichstraße und Engen Straße, sowie acht Hilfeleistungseinsätze inklusive Absturzsicherung auf der Autobahn bescherten der Ortsfeuerwehr Todenmann ein verhältnismäßig ruhiges Jahr. Die Nachwuchsgewinnung läuft erfolgreich. Die 12 Mitglieder der Kinderfeuerwehr „Todenmanner Kirschenbande“ erlebten ein spannendes Jahr 2017 mit Sport, Winterwettbewerben, Laternenumzug und lehrreichen Übungen. Die Jugendfeuerwehr besteht aus 14 Mitgliedern und richtet anlässlich des 20. Geburtstags dieses Jahr die Stadtwettbewerbe der Rintelner Jugendfeuerwehren.

Zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Florian Petersen einstimmig gewählt. Christian Stenzel wurde erneut als Jugendfeuerwart im Amt bestätigt. Hendrik Olminski hält den Posten des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartes und Sicherheitsbeauftragten inne. Zum Gerätewart wurde wieder André Möller gewählt. Florian Petersen übernimmt weiter den Posten des Gruppenführers. Neu in der aktiven Wehr mit dabei sind Maik Paulus und Rene Süsselbeck. Pierre Köller und Hendrik Olminski wurfen zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. Zu guter Letzt gab es Ehrungen für Ulrich Victoria (40 Jahre Zugehörigkeit) und Horst Droste (60 Jahre Mitgliedschaft).

Related posts